Friedrich Inhauser – ein vielseitiger Künstler in Wals

Museumskurator Ulrich Höllhuber, Armin und Margit Philipp (private Leihgeber), Max Wanker (privater Leihgeber) und Bmg. Joachim Maislinger.
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  • Museumskurator Ulrich Höllhuber, Armin und Margit Philipp (private Leihgeber), Max Wanker (privater Leihgeber) und Bmg. Joachim Maislinger.
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WALS-SIZENHEIM (mek). "Das Andenken an bedeutende Persönlichkeiten der Gemeinde zu bewahren und der Nachwelt zu erhalten ist eines der Ziele des Museums „Die Bachschmiede“ in Wals-Siezenheim", so Museumskustos Ulrich Höllhuber bei der Eröffnung der Ausstellung "Friedrich Inhauser – Der vielseitige Künstler". Mit der Ausstellung und dem gleichnamigen Begleitbuch wird ein Mann vorgestellt, der zwar nicht in der Gemeinde geboren wurde aber Wals-Siezenheim für viele Jahre seines Lebens zu seiner Wahlheimat und zum Zentrum seines Schaffens gemacht hat. Nur ein paar wenige ältere Gemeindebürger können sich noch persönlich an Inhauser erinnern.

Eine umfangreiche Sammlung

Eine umfangreiche Sammlung attraktiver, großformatiger Gemälde sowie einiger Gobelins von Friedrich Inhauser ist der Bachschmiede für diese Ausstellung angeboten worden. Aus der Sammlung des Salzburg Museum konnten zusätzlich mehrere Bilder, auch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, geliehen werden, um einen guten Überblick über die Werke Inhausers beietn zu können.
Ein Zufall wollte es, dass zum Zeitpunkt der Vorbereitung der Ausstellung ein Sgraffito Inhausers in der Salzburger Strubergasse von der Abrissbirne für immer vernichtet werden sollte. Das konnte von der Bachschmiede zwar nicht verhindert werden, aber es gelang, einen Teil des Kunstwerks für die Nachwelt zu erhalten. Dieses Stück, sowie großformatige Reproduktionen anderer Werke sind im Museum zu besichtigen.

Inhausers Werke in Wals

Inhauser, der in Salzburg zunächst in Parsch, später in Gneis lebte, zog mit seiner Gattin Ellen am 9. Mai 1957 nach Wals-Siezenheim, wo er in der Walserfeldsiedlung wohnte. 1958 entstand ein großes Sgraffito an der Volksschule Wals, das drei Ritter beim Ernten von Birnen am Walser Birnbaum zeigt. Dieses Sgraffito existiert heute nicht mehr.
Eines der letzten Werke Inhausers, das fast jeder Walser kennt, ist das im Auftrag der Bundesgebäudeverwaltung entstandene Sgraffito im Eingang zum ehemaligen Gendarmerieposten Wals. Dargestellt sind drei Gendarmen von 1848 bis 1918. Es handelt sich um das einzige erhaltene Werk Inhausers im öffentlichen Raum in der Gemeinde Wals-Siezenheim.
In den 1960er-Jahren entstanden viele großformatige, farbenfrohe Bilder, die Inhauser meist mit Temperafarbe auf Packpapier malte. Die Bilder fesseln durch ihre Vielfalt, ihre Farbigkeit und durch ihren unglaublichen Detailreichtum. Inhauser hat mit diesen letzten seiner Werke, die bis kurz vor seinem Tod entstanden sind, ein großartiges Erbe hinterlassen. Friedrich Inhauser ist am 27. Jänner 1970 in Salzburg gestorben und hat seine letzte Ruhestätte am Pfarrfriedhof in Wals.

Autor:

Melanie Kogler aus Flachgau

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