Story one: #CorCooning
Geschichten über den neuen Alltag

Monika Bayerl ist von Anfang an bei story.one mit dabei.
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  • Foto: Gertraud Kleemayr
  • hochgeladen von Gertraud Kleemayr

Die Online-Plattform "story.one" hat am Wochenende einen Aufruf zu #CorCooning-Geschichten gestartet und zwang damit bereits am Sonntag die Server in die Knie: 1,5 Millionen Aufrufe für nur eine Geschichte.

SALZBURG, SEEHAM, STROBL. Mit ihrer Plattform "Story.one" haben Hannes Steiner und Martin Blank die neue Freiheit des Schreibens ermöglicht. „So viele Menschen haben großartige Geschichten zu erzählen. Wir bieten das Werkzeug dazu“, erzählen die beiden Gründer, die nun aufgrund des "neuen Alltags" ihre Schreiber dazu aufriefen, Geschichten darüber online zu stellen. Diese "CorCooning-Geschichten" schlugen ein und sie werden immer mehr. Die Menschen erzählen von ihrem neuen Alltag, ihren Erlebnissen, Ideen und Sehnsüchten - die Geschichten sind teils berührend, aber auch komisch, nachdenklich und selbstkritisch. 

1,5 Millionen Aufrufe

Am Samstag kam ein Beitrag mit dem Titel „Corona – nichts wird mehr sein, wie es war“ von Sonja Schiff, sie ist beruflich im Pflegebereich tätig: „Corona wird uns verändern, jeden Einzelnen und unsere Gesellschaft.“ Sie beschreibt wie Menschen einander helfen, die neue Solidaritätswelle, die aufkeimende Kreativität, wie in Triest die Delfine nach Jahren wieder nah an die Stadt heranschwimmen, wie in den Kanälen von Venedig gerade tausende Fische geboren werden im plötzlich wieder klaren Wasser. „Corona bringt das Leben irgendwie auf den Punkt“, meint sie.
Und dass es irgendwann vorbei sein werde und wir dann auf die Straßen laufen werden, „uns umarmen, miteinander weinen, lachen und feiern.“ Diese Geschichte hat am Sonntag die Server von story.one in die Knie gezwungen. Allein bis Dienstag wurde sie rund 1,5 Millionen Mal gelesen.

Erbarmen mit ihren Schülern

Die engagierte Pädagogin und begeistere Story one Erzählerin Monika Bayerl aus Seeham schreibt sich den Ärger über die vielen Aufgaben, die die Volksschulkinder alleine daheim zu bewältigen haben von der Seele und findet dabei auch gleich ein Lösung: "Wenn Eltern und Kinder jetzt in eine riesige Stressblase eintauchen, ist das schlecht für’s Immunsystem und für den Hausfrieden. Deswegen alles mit Maß und Ziel. Dranbleiben und üben, ja! Aber auch Pausen und Spaß sind wichtig. Lachen hilft übrigens auch! Vielleicht kann ich euch allen damit Mut machen."

Irren ist  menschlich

Und der story.one Erzähler "Schwarz_auf_Weiß" aus Strobl berichtet durchaus selbstkritisch von seinem Einkaufserlebnis in Corona Zeiten: Ein junger Mann fährt mit einem randvoll gefüllten Wagerl Eier an mir vorbei. Es müssen mehr als fünfzig gestapelte Packungen sein!!! Ich kann nicht fassen, was ich sehe und schaffe es einfach nicht noch länger all die Eindrücke für mich zu behalten. „Kannst du mir bitte sagen, was mit dir los ist?“ frage ich also mit zusammengekniffenen Augenbrauen und unter metronomischem Kopfschütteln. „Viele andere Menschen - jetzt und später - brauchen vielleicht auch noch Eier?! Diese Ignoranz ist unmöglich. In solchen Zeiten wie gerade muss man doch sensibel sein und aufeinander acht geben!“ Erst nachdem er seine Moralpredigt vom Stapel gelassen hatte, kommt er drauf, dass der Spar-Angestellte mit den Eiern die Regale auffüllen wollte.
Solche und wieder ganz andere Geschichten können uns die Tage unterhalten. Schaut vorbei bei story.one, denn "nichts interessiert Menschen mehr als die Geschichten von andern Menschen", weiß Martin Blank.

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Autor:

Gertraud Kleemayr aus Flachgau

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