Konradinum: LR Stöckl dementiert Kritik der Volksanwaltschaft

Die Volksanwaltschaft kritisiert Rahmenbedingungen für Bewohnerinnen im Konradinum.
  • Die Volksanwaltschaft kritisiert Rahmenbedingungen für Bewohnerinnen im Konradinum.
  • Foto: Neumayr
  • hochgeladen von Kathrin Hagn

EUGENDORF (kha).  "Das Projekt Konradinum neu ist sowohl ein bauliches als auch inhaltliches Erneuerungsvorhaben und längst auf Schiene". So reagiert LR Stöckl auf den jüngsten Bericht der Salzburger Volksanwaltschaft an den Salzburger Landtag, in dem - nach wie vor - die Lebensbedingungen für die Bewohner der Einrichtung kritisiert werden.

Kritik an Lebensbedingungen
Bis zur Fertigstellung 2019, so die Salzburger Volksanwaltschaft, müssen die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin unter völlig inadäquaten Rahmenbedingungen leben. Stöckl dementiert: "Für die Übergangszeit sind im bestehenden Konradinum die Mängel nach Möglichkeit behoben und etliche bauliche Maßnahmen umgesetzt worden, um die Situation für die Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern.  "Es kann insgesamt festgehalten werden, dass wir mit diesem Großprojekt sehr gut im Zeitplan liegen, so Stöckl.

Experten in Planung miteinbeziehen
Aus Sicht der Volksanwaltschaft ergeben sich zudem Fragen zur Planung des Neubaus. „Selbstvertreter, Experten und Monitoringausschuss sollten in die Planung unbedingt miteinbezogen werden, um ein inklusives Konzept für den Neubau zu erarbeiten. So könnte man auch für Menschen mit schwersten Behinderungen angemessene Wohn- und Lebensbedingungen sowie die notwendigen Therapie-, Förderungs- und Pflegeleistungen schaffen“, so Kräuter.

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