Zukunft
Oberndorf bindet Bürger ein

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Mit dem Agenda 21-Projekt "#5110 gestalten" will Oberndorf die Bürger in die Gestaltung ihrer Stadt miteinbeziehen.

OBERNDORF (kle). "Gemeinsam wollen wir unser Oberndorf zukunftsfit gestalten", unter diesem Motto stehen im Stadtgebiet verteilt 12 bunte Fahrräder mit Postkästen dran, wo die Bürger ihre Wünsche für "ihr" Oberndorf einwerfen können. Für jene Büger, die mehr dem Digitalen zugewandt sind, gibt es auf jedem Plakat einen QR-Code mit dem sie gleich auf die Webseite gelangen und dort ihre Ideen für die Zukunft Oberndorfs eingeben können.

Drei zentrale Fragen

Mit den Fragen "Was will ich für 5110, was wollen wir für 5110 und was willst du für 5110" versucht das Kernteam des Projekts, das aus fünf Gemeindevertretern aus allen Parteien und fünf Bürgern besteht, Aufmerksamkeit zu erregen und neugierig zu machen. Und das ist ihnen gelungen. Der Zulauf ist groß, obwohl die Aktion erst seit Schulanfang läuft. "Es geht darum, dass alle Bürger mitgestalten können", so Bürgermeister Georg Djundja. Übrigens: 5110 ist die Postleitzahl der Salzachstadt.

Bürgerrat sondiert

Als zweiten Schritt wird ein Bürgerrat eingesetzt, der aus 16 über Zufallsgenerator ausgewählten Oberndorfern bestehen wird, dem zwei professionelle Prozessbegleiter zur Seite stehen. Sie werden die Ideen sortieren und prüfen. "Auch wenn der Wunsch nach einem Golfplatz in Oberndorf sehr groß wäre, würde es aufgrund der fehlenden Fläche nicht möglich diesem zu entsprechen", schmunzelt der Bürgermeister der flächenmäßig zweitkleinsten Gemeinde des Flachgaus.

Projektgruppen erarbeiten

Nach dem Bürgerkaffee, bei dem den Oberndorfern das Ergebnis mitgeteilt wird, kommen die Projektgruppen, in denen Experten und Freiwillige sein werden, zum Einsatz und anschließend soll der Stadtgemeinedrat das Ergebnis mit einem Beschluss besiegeln. "Das wird so gegen Ende nächsten Jahres sein", so Djundja, der aufgrund von Corona nicht genau sagen kann wie schnell die Gruppen arbeiten können.

Umsetzung für Oberndorf

Erst nach dem Beschluss kann die Umsetzung der Projekte beginnen. Selbstverständlich muss man auch auf die finanzielle Machbarkeit Rücksicht nehmen. Aber die Richtung stimmt: "Nicht alleine die Infrastruktur einer Gemeinde ist wichtig - ohne das Miteinander fehlt unserer Stadt die Seele", so der Bürgermeister. Das ist auch der Grund dafür, warum man in Oberndorf den Weihnachtsmarkt und andere Veranstaltungen noch nicht abgesagt hat. "Wir begegnen Corona mit Mut und Sicherheit", so Djunda. Wenn es mit den nötigen Vorkehrungen machbar ist, sollen diese verbindenden Feste auch in Coronazeiten stattfinden.
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