Segeln: Das Spiel mit dem Wind

Georg Schwaiger, Vize-Präsident des Segelclubs Seekirchen am Wallersee, und Clubmitglied Helmut Baumann (v.l.).
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  • Georg Schwaiger, Vize-Präsident des Segelclubs Seekirchen am Wallersee, und Clubmitglied Helmut Baumann (v.l.).
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Der Segelclub Seekirchen öffnete seine Pforten und wollte damit vor allem eines beweisen: „Wir sind kein elitärer Verein, sondern ein Sportclub für Alle.“

SEEKIRCHEN (big). Es ist ein warmer Sommertag, die Boote schaukeln im Wasser. Schon beim Betreten des Segelclubs Seekirchen wird der Besucher sofort in eine Urlaubsstimmung versetzt. Neugierige kamen einige, als der Segelclub zum Tag der offenen Tür lud. „Mit diesem Tag wollen wir vor allem zeigen, dass wir kein elitärer Verein sind. Das ist oft ein Vorurteil und ja, das gibt es. Aber wir sind ein Sportclub für alle Altersgruppen“, erzählt Georg Schwaiger, Vize-Präsident des Clubs.

Entspannung auf dem Wasser

Er selbst segelt seit 18 Jahren, gerne auch auf dem Mittelmeer. „Im Prinzip ist es aber egal, wo man segelt. Segeln ist für mich ein Spiel mit dem Wind, das wird nie fad. Auf dem Wasser ist man vom Festland entkoppelt und kann wunderbar entspannen“, ist Schwaiger vom Wassersport begeistert. Für die Mitglieder stehen einige Boote zur Verfügung – vom Optimisten für Kinder über Fever bis hin zum Laser.
Fachbegriffe, die Laien vermutlich nichts sagen. Das Erlernen des Segelns geht laut Schwaiger aber recht schnell.

Wechselhafter Wind

„Es dauert nicht lange, bis man alleine segeln kann. Das Segeln auf einem See kann allerdings schwieriger sein als auf dem Meer. Der Wind dreht hier öfter, oder es kommt plötzlich eine starke Windböe auf.“
Geeignet ist der Sport für alle Altersgruppen, Kinder können ab etwa sieben Jahren erste Versuche starten, nach oben hin gibt es keine Grenze. Direkt neben dem Segelclub befindet sich die Segelschule. bis zum Regattasegeln – dem sportlichen Segeln bei Wettkämpfen – ist hier alles lernbar. Ebenso möglich: Segeln mit Behinderung, auf barrierefreiheit wird geachtet.

Gemeinsames Saisonende

Die Saison geht bis Ende Oktober. Schwaiger: „Dann machen wir die Wintervorbereitung. Die Boote werden verstaut, die Hecken geschnitten und vieles mehr. Ein schöner Abschluss ist das gemeinsame Essen. Ausgewintert wird wieder Ende April.“ Auch bei kaltem Wetter wird dann gesegelt. „Mit Neopren ist das heute kein Problem mehr. Früher musste man viele Pullover übereinander tragen“, erinnert sich Clubmitglied Helmut Baumann. Weitere Infos: segelclub-seekirchen.at

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