Spatenstich für den Neubau des Konradinums

Spatenstich für das neue Konradinum  in Eugendorf, im Bild: Christian Stöckl, Stefanie Mösl, Andrea Klambauer,  Daniela Gutschi, Hans Strasser, Andrea Huber und Markus Sturm.
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  • Spatenstich für das neue Konradinum in Eugendorf, im Bild: Christian Stöckl, Stefanie Mösl, Andrea Klambauer, Daniela Gutschi, Hans Strasser, Andrea Huber und Markus Sturm.
  • Foto: Gertraud Kleemayr
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EUGENDORF (kle). Gestern erfolgte der Spatenstich für den Neubau des Konradinums. Das alte Gebäude, das vor 112 Jahren eröffnet wurde, war vorher das Elternhaus von Konrad Seyde. Er gründete eine Stiftung zur Verbesserung der öffentlichen Fürsorge für beeinträchtigte Menschen. Die Schenkung erfolgte unter der Bedingung, dass die Einrichtung den Namen „Konradinum“ trägt. "Nachdem das Konradinum unter der Zeit des  Nationalsozialismus und auch noch ein paar Jahre darüber hinaus geschlossen war, kommt der Spatenstich für das neue Haus genau nach 100 Jahren Betrieb des Hauses", so  Markus Sturm, Vorstandsdirektor von „die salzburg“, die das neue Gebäude errichten wird. 


Mehr Raum

Der Neubau wird ungefähr 200 Meter vom Altbestand erfolgen. Die Lage ist zentrumsnah und besticht mit seiner direkten Anbindung an die weitläufige Naturlandschaft.  „Mein besonderer Dank gilt Holznerwirt Gerhard Schönbauer, der uns aufgrund seines sozialen Engagements das Grundstück zu einem sehr moderaten Preis angeboten hat und zudem eine Grünlandfläche als Freifläche zur Verfügung stellt“, betonte Landeshauptmann- Stellvertreter Christian Stöckl, der sich vor Ort auch bei Bürgermeister Hans Strasser für die gute Zusammenarbeit und die rasche Abwicklung der notwendigen Widmungsverfahren bedankte. Den Eugendorfern liegt die soziale Einrichtung am Herzen. "Die Bewohner des Konradinums sind in Eugendorf eingebunden und gehören wie selbstverständlich zum Ort", so Bürgermeister Hans Strasser. 


Besser wohnen und arbeiten

Der Neubau wird aus fünf Häusern mit Einfamilienhauscharakter bestehen, wo die Bewohner in Klein-Gruppen leben werden. Nach dem Umzug im Jahr 2020 werden hier alle ein Einzelzimmer bewohnen können. "Wir freuen uns sehr, dass die Häuser nicht nur den Standards entsprechend, sondern auch nach Wohlfühlkriterien für unsere Bewohner gebaut werden", freut sich die Leiterin der Einrichtung Andrea Huber. Die Barrierefreiheit wird auch für ihre Mitarbeiter eine große Erleichterung sein. 

8,4 Millionen Gesamtkosten

Die Baukosten für den Neubau des Konradinums werden rund 8,4 Millionen Euro betragen. Davon kommen etwa 1,7 Millionen Euro aus der Wohnbauförderung. „Ich freue mich, dass hier moderne Wohngruppen entstehen, die allen Menschen, die hier leben und arbeiten, ein sehr schönes Lebensumfeld bieten werden. Das Konradinum hat eine lange Geschichte - und dieser Neubau bereitet den Weg in die Zukunft“, erklärt Wohnbau-Landesrätin Andrea Klambauer.

Platz für Kinder

Das alte Gebäude kauft die Gemeinde. "Wir werden für unsere Kinder brauchen, entweder als Erweiterung des Kindergartens, oder für die Schule als Nachmittagsbetreuung", so Bürgermeister Strasser. Das wird nach der Wahl entschieden.

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