Internate geschlossen
Unterrichtsbeginn an Landwirtschaftlichen Fachschulen

Praxistage gibt es nun nur mehr in Kleingruppen. Vor Corona war Abstandhalten beim Herstellen von Kräutertinkturen und Salben noch kein Thema. Hier im Archivbild LR Josef Schwaiger bei einem Besuch in der LFS Kleßheim.
  • Praxistage gibt es nun nur mehr in Kleingruppen. Vor Corona war Abstandhalten beim Herstellen von Kräutertinkturen und Salben noch kein Thema. Hier im Archivbild LR Josef Schwaiger bei einem Besuch in der LFS Kleßheim.
  • Foto: Land Salzburg/Dr. Julia Schrammel
  • hochgeladen von Bettina Buchbauer

Vorbereitung für Abschlussprüfungen in den Landwirtschaftlichen Fachschulen beginnen. Es gibt Wechselunterricht ab 3. Juni. Investitionen für LFS Kleßheim wie geplant. Daten und Fakten zum Neustart.

WALS-SIEZENHEIM. Auch in den vier Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) des Landes erfolgt der erste Schritt zurück zu einem fast regulären Unterricht: Es beginnen die Vorbereitungsarbeiten für die Abschlussprüfungen und ab dem 3. Juni startet ein tageweiser Wechselunterricht, um in den letzten fünf Wochen wichtige Inhalte - vorwiegend des praktischen Bereiches - nachzuholen. Die Schülerheime bleiben zumindest in diesem Semester geschlossen. Die Investitionsvorhaben werden wie vorgesehen durchgeführt.

„Wir halten uns an die Vorgaben des Bundes, müssen aber auch die Besonderheit des landwirtschaftlichen Schulwesens mit dem vielen praktischen Unterricht berücksichtigen. Diese Fertigkeiten können nicht so leicht zu Hause erlernt werden. Daher sind einige Adaptierungen notwendig. Dazu sind Phantasie und Kreativität gefragt“,

so Landesrat Josef Schwaiger, und er ergänzt: „So haben etwa manche Jugendliche Videos über ihre Kochkünste gedreht oder mit Videoanleitung ihren Pflanzenbestand im Frühjahr untersucht.“

Abschlussprüfungen in reduzierter Form

Die Abschlussarbeiten werden heuer nur dann präsentiert, wenn ein Nicht genügend droht. Deutsch wird mit einer Klausurarbeit abgeschlossen. Die praktische Klausur und die mündliche Prüfung entfallen, die Schülerinnen und Schüler bekommen für diese gewählten Gegenstände die Noten aus dem Jahreszeugnis.

Praxistage in Kleingruppen

„Unser Grundsatz ist es, dieses Schuljahr dort, wo ein Nachholen im kommenden schwierig ist, noch heuer so gut wie möglich abzuschließen. Daher werden zur Fertigstellung der wichtigsten Werkstücke Praxistage in Kleingruppen geführt“,

erklärt Landesschulinspektor Christoph Faistauer. Dabei ist immer nur eine, maximal zwei Gruppen an der Schule anwesend. Bei diesen Tagen können auch Prüfungen und Tests in anderen Gegenständen absolviert werden. Die Jugendlichen fahren täglich in die Schule, und haben zwischen den Praxistagen wieder einige Tage „Distance Learning“. Die Schulküchen nehmen den Betrieb wieder auf, die Schülerheime bleiben jedoch in diesem Semester geschlossen. Die Einhebung der Internatsgebühren wurde mit 1. April bis zur Wiederaufnahme eingestellt.

Pflichtpraktikum in der Heimat

Ab 8. Juni beginnen die zweiten Klassen mit dem Pflichtpraktikum. Dieses kann heuer nicht im Ausland absolviert werden und wird in enger Bindung an die Familie des Praktikumsbetriebs erfolgen.

Hygienekonzept und Risikogruppen

In den vergangenen Tagen wurde ein umfassendes Hygienekonzept ausgearbeitet, das Schülerinnen, Schülern, Lehrpersonen und Bedienstete schützen soll. Dazu gehören die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes genau so wie oftmaliges Waschen der Hände und ein Abstand zwischen allen Personen. Jugendliche aus Risikogruppen oder die mit Personen zusammenleben, die einer Risikogruppe angehören, müssen den Unterricht nicht in den Landwirtschaftlichen Fachschulen besuchen. Hier wird versucht, mit „Distance Learning“ trotzdem einen erfolgreichen Abschluss zu erreichen, „die Abmeldung aus diesen Gründen stellt eine Entschuldigung dar“, präzisiert Faistauer.

Neue Regeln

Mit einer Reihe von Maßnahmen wird den Burschen und Mädchen der Aufstieg in die nächsthöhere Schulstufe erleichtert. So können Wiederholungsprüfungen erlassen werden. Das Aufsteigen ist auch mit einem oder mehreren nicht beurteilten Pflichtgegenständen trotzdem möglich. Immer unter der Voraussetzung, dass aus Sicht der Lehrpersonen sichergestellt ist, dass die Schülerin oder der Schüler auch in der Lage ist, die nächste Schulstufe zu schaffen.

Investitionen

Das Investitionsprogramm an den Landwirtschaftlichen Schulen bleibt aufrecht. Die LFS Kleßheim wird im September eine zweite Lehrküche mit einem neuen Speisesaal erhalten.

„Mit all diesen Maßnahmen versuchen wir, unseren Schülerinnen und Schülern einen guten Erfolg zum Abschluss der Berufs- oder Fachschule zu ermöglichen und die Standorte gut weiterzuentwickeln. Unsere Lehrpersonen und Schulleitungen sind sehr bemüht, dass dies gut gelingen wird. Die Anmeldezahlen und Aufstiegszahlen für das kommende Jahr bestätigen diese erfolgreiche Arbeit.“ Landesrat Josef Schwaiger

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