Mehr Budget fürs Heer?
VIDEO – Kommandoübergabe des Pionierbataillons 2

Bei der Zeremonie wurde die österreichische Fahne gehisst.
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  • Bei der Zeremonie wurde die österreichische Fahne gehisst.
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Bei der Übergabe des Pionierbataillons Zwei in Wals kam es zur Debatte über das Budget des Heeres.

WALS-SIEZENHEIM. In der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim wurde das Kommando des Pionierbataillons Zwei von Thomas Bauer an Klaus Rosenkranz feierlich übergeben. Dabei entstand eine Diskussion über die Ressourcenknappheit und Notwendigkeit des Bundesheeres.

Aufgabe der Pioniere

Pioniere werden zur Kampfunterstützung ausgebildet. Sollte zum Beispiel im Einsatz eine Brücke aufgebaut werden müssen, sind sie am Zug. Daher werden diese Soldaten auch für Katastropheneinsätze verwendet. Oberst Thomas Bauer hat vor nicht ganz einem Jahr das Bataillon übernommen und war gleich mit den Schneemassen im Jänner gefordert. Danach das Bauen der Rußbachbrücke letzte Woche. Da seine Zeit in Salzburg zu Ende ging, bedankte er sich bei allen, auch bei Partnern wie etwa der Firma Palfinger, für die Zusammenarbeit.

Übernahme

Neuer Kommandant im Moment ist Klaus Rosenkranz. Erst die neu gewählte Regierung im Herbst wird dann den dauerhaften Kommandanten zum Dienst berufen. Feierlich übernahm Rosenkranz die Fahne des Bataillons von Bauer und kündigte an, an diese Aufgaben mit "Hirn, Herz und Humor" heranzugehen. Es gebe im Moment viele Aufträge und dabei sei wichtig, "Ressourcen richtig einzusetzen und die Notwendigkeit der Einsatzbereitschaft". Er dankte Bauer für seinen "respektvollen Umgang" und dafür, dass er "durch Vorbild geführt hat".

Mehr Geld für das Heer?

Während der Festreden wurde mehrmals die Budgetknappheit der Armee angesprochen. In diesem Sinne nahm Brigadekommandant Johann Gaiswinkler in Bezug auf seine Frustration wegen der Bürokratie kein Blatt vor den Mund und sagte, dass "der Tag des Donners kommen wird", wo man die Wichtigkeit des Heeres erkennen werde. Generalmajor Wolfgang Wagner meinte zudem zur Personalsuche: 

"Wir müssen unseren Beruf interessanter darstellen."

Landeshauptmann Wilfried Haslauer regte an, den Kräfteeinsatz vielleicht anders zu bündeln und einzusetzen, erklärte aber auch, dass "dies keine Armee ohne Zukunft ist". Er dankte dem Heer nochmals für den Einsatz im Jänner und bat, nicht zu vergessen, dass die Armee "aus der Bevölkerung für die Bevölkerung geschaffen ist".

Autor:

Bettina Buchbauer aus Flachgau

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