Bürger diskutieren
Wege aus der Krise für eine Flachgauer Stadtgemeinde

Die Diskussionsrunde zum Thema Corona-Bewältigung fand im Atelier Weyringer in Neumarkt statt.
  • Die Diskussionsrunde zum Thema Corona-Bewältigung fand im Atelier Weyringer in Neumarkt statt.
  • Foto: Stadtgemeinde Neumarkt
  • hochgeladen von Bettina Buchbauer

Die Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee lud Bürger zu einem Disksussionsforum rund um das Thema Krisenbewältigung in Zeiten der Coronapandemie. 

NEUMARKT. Was sind die ersten Lehren, die eine mittelgroße Stadtgemeinde im Salzburger Flachgau aus der Corona-Pandemie ziehen kann? In Neumarkt am Wallersee ging dieser Frage eine Gruppe engagierter Bürger kürzlich in einer Diskussionsrunde nach, zu der Bürgermeister Adi Rieger geladen hatte. Sein Resümee:

“Die Menschen sind von großer Unsicherheit geprägt, wollen aber auch möglichst viel Positives aus dieser Krise entwickeln. Besonders gefragt sind künftig Hausverstand und Eigenverantwortung, weniger Polarisierung, mehr Regionalität. Im Mittelpunkt stehen vor allem aber verstärkte Solidarität und gegenseitige Hilfsbereitschaft.”

Das Gesprächsforum in der inspirierenden Location des Atelier Weyringer fand im Rahmen des UN-Programms “Agenda 21” statt, das die Bürgerbeteiligung an lokalen und regionalen Zielsetzungen und Projekten fördern soll. “Das Thema Corona prägt unsere Zeit massiv, daher wollten wir eine Diskussion anstoßen, wie wir diese schwierige Phase als Gemeinde gemeinsam bewältigen können”, erklärt Rieger.

“Alle Teilnehmer waren sich einig, dass wir die Weichen für die Zukunft neu stellen müssen, und es hat sich hier auch schon einiges getan.”

Großer Zulauf für regionale Plattformen

Als Beispiel nennt der Bürgermeister den verstärkten Fokus der Bürger auf Regionalität im Handel und Lebensmittelkonsum. Plattformen wie die Plusregion oder die Lebensmittelkooperative “FoodCoop Neumarkt am Wallersee” verspüren großen Zulauf. Weitere Ideen für einen gemeinsamen Weg aus der Krise sind die Schaffung von Begegnungszonen, die kreative Nutzung öffentlicher Räume wie im Museum Fronfeste, die Veranstaltung bewusstseinsbildender Workshops sowie die verstärkte Förderung partizipativer und sozialer Projekte.
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