Burgstaller: "Ich hätte gerne anders Abschied genommen"

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SALZBURG. Ein Aufstieg der SPÖ könne immer wieder gelingen, machte Gabi Burgstaller bei ihrer letzten politische Rede am Landesparteitag der SPÖ ihrer Partei Mut. "Es waren keine wunderbaren Jahre", erklärte sie, und meinte damit, dass es nicht ihr eigener Zauber gewesen sei, der der SPÖ einen solchen Höhenflug mit ihr an der Spitze gebracht hatte.

"Salzburg ist kein sozialdemokratisches Bundesland, das wissen wir", sagte Burgstaller. Aber "Wenn wir auf die richtigen Themen setzen, dann kann das immer wieder gelingen", ist Burgstaller überzeugt.

So müssten 90 Prozent der Menschen von den Ideen der SPÖ zur Verteilungs- und Steuergerechtigkeit überzeugt sein, "wenn man es ihnen nur richtig erklärt."

Dass sie 2004 Landeshauptfrau geworden sei, habe vor allem einen Grund, und das sei eine starke, geschlossene SPÖ gewesen. Bei aller Freude an der Politik habe es aber auch einen starken Einbruch für sie gegeben, und das sei der Tod Martin Appeltauers gewesen. "Da ist diese unbändige Freude etwas verloren gegangen, er hat ein großes Stück dazu beigetragen, dass die SPÖ so stark geworden ist."

Dass sie an einem kommenden Parteitag nicht mehr als Vorsitzende kandidieren würde, das sei auch schon vor den Wahlen kein Geheimnis mehr gewesen, so Burgstaller. "Es kommt einfach die Zeit, in der es neue Gesichter, neue Ideen braucht. Irgendwann einmal muss man 'adieu' sagen, auch wenn ich gerne anders Abschied genommen hätte", räumte Burgstaller ein. "Ich blicke aber nicht im Zorn zurück."

In guten Zeiten vorne zu stehen, sei ein Leichtes, wer aber in dunklen, schlechten Zeiten, alle Verantwortung auf seine Schultern nehme, dem gebühre Respekt. "Das ist wahre Größe und deshalb ist Walter Steidl ein wahrer Sozialdemokrat", zollte Burgstaller ihrem Nachfolger Respekt.

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