"Erst müssen wir ein gutes Öffi-Angebot schaffen, dann können wir den Individualverkehr zurückdrängen"

Sommergespräch mit Bezirksblätter-Chefredakteurin Stefanie Schenker: Amin Oueslati und Landesrat Hans Mayr.
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Das neue Wohnbauförderungsgesetz soll am 1. April 2015 in Kraft treten, und durchschnittlich 500 Euro Zuschuss pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen bzw. 700 Euro für Errichter von Mietwohnungen bringen. Das kündigte Landersrat Hans Mayr (Team Stronach) im Bezirksblätter nachgefragt-Sommergespräch auf RTS mit Bezirksblätter-Chefredakteurin Stefanie Schenker an.

Außerdem werde es Startwohnungen für junge Erwachsene geben, die kostengünstiger ausgestattet und damit auch günstiger sein sollen. Wie groß diese Wohnungen dann sein sollen, ist noch offen, derzeit ist die Rede von 55 Quadratmeter, aber auch weniger – bis zu 40 Quadratmeter – sollen möglich sein, so Mayr.

Mitdiskutiert hat mit Amin Oueslati (18), ein Salzburger Maturant und gleichzeitig der diesjährige Gewinner des Bundesredewettbewerbes. Er forderte von der Politik generell "mehr Mut, Dinge wirklich zu verändern", denn es sei der Stillstand, der bei den Jungen für Politikverdrossenheit sorge. Aber auch Entwicklungen wie der Sommerfahrplan mit längeren Intervallen bei Obussen würden für Ärger sorgen, so Oueslati.

Dem stimmte Mayr zu und kündigte an, dass ab Herbst das neue Landesmobilitätskonzept "Salzburg mobil 2025" auf möglichst breiter Basis erarbeitet werden solle. Er stimme mit Oueslati überein, dass zuerst der öffentliche Verkehr attraktiver gemacht werden müsse, indem die Intervalle kürzer würden, Obusse nicht im Stau stehen müssten und ausreichend Park & Ride-Möglichkeiten für den aus dem Umland in die Landeshauptstadt strömenden Verkehr geschaffen werden müssten. "Erst dann kann man den Individualverkehr zurückdrängen", so Mayr.

Zum stockenden Ausbau des Ostastes der S-Bahn sagte Mayr: "Das liegt nicht an uns, auf deutscher Seite stockt derzeit der Ausbau des dritten Gleises. Wir verhandeln derzeit mit den ÖBB über eine Zwischenlösung mit Halbstundentakt bis Liefering."

Anfang des kommenden Jahres soll zudem die Machbarkeitsstudie für eine Euregio-Bahn vorliegen. Die soll nach dem Vorbild in Karlsruhe innerstädtisch eine Art Straßenbahn, und darüber hinaus eine S-Bahn sein. "Wenn diese Bahn machbar ist, dann wird es eine Entscheidung der Politik sein. Zuerst brauchen wir den Mut dazu, und dann müssen wir schauen, woher wir das Geld bekommen. Da wird man zu Sonderfinanzierungen greifen müssen, aber das wäre ja auch eine Angelegenheit von 30 Jahren", so Mayr.

Zur Sendung geht es hier.

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