Euregio bastelt an gemeinsamem Verkehrsverbund

Geht es nach der Euregio, dann soll zwischen Salzburg und Freilassing eine Art Rad-Autobahn entstehen.
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  • Geht es nach der Euregio, dann soll zwischen Salzburg und Freilassing eine Art Rad-Autobahn entstehen.
  • Foto: Foto: Franz Neumayr
  • hochgeladen von Stefanie Schenker

Mit dem Start des neuen Interreg-Förderprogramms Mitte April will die Euregio Salzburg Berchtesgadener Land Traunstein ein Entwicklungskonzept für einen gemeinsamen Verkehrsverbund auf den Weg bringen. "Derzeit gibt es eine Kooperation zwischen dem Salzburger Verkehrsverbund und dem Landkreis Berchtesgaden, wir wollen aber alle Verkehrsanbieter in Salzburg und den beiden bayerischen Landkreisen Berchtesgaden und Traunstein in einen gemeinsame Verkehrsverbund integrieren", erklärt Euregio-Geschäftsführer Steffen Rubach. Bis es soweit sein wird, ist es freilich noch ein weiter Weg. Im Rahmen eines Interreg-Förderprojektes soll erarbeitet werden, wie ein solcher Verkehrsverbund strukturiert sein müsste und wie er sich finanzieren ließe. "Dazu gibt es ja schon positive Beispiele in anderen Regionen Europas, und von denen wollen wir gerne lernen", so Rubach weiter.

Außerdem plant Rubach eine Machbarkeitsstudie für einen Rad-Schnellweg von Salzburg-Mülln bis nach Freilassing. Der soll entlang der S-Bahn-Trasse verlaufen und quasi ohne über Kreuzungen, Ampeln oder Unebenheiten wie Gehsteigkanten auf schnellstem Weg Freilassing und Salzburg verbinden. "Wie wir über die Saalach kommen, das müssen wir natürlich noch klären."

Und es tut sich noch mehr: In der kommenden Woche will die Euregio Salzburg Berchtesgadener Land Traunstein ein neues Innenstadtentwicklungskonzept in Laufen und Oberndorf der Öffentlichkeit ebenso vorstellen wie ein neu entwickeltes Anschlussbahn-Informationssystem, das gleichzeitig ein innovatives Online-Portal zum Kostenvergleich von Schienen- und Straßentransport beinhaltet.

Die Auftakt-Veranstaltung für die neue Interreg-Förderperiode bis 2020 findet am 16. April in Rosenheim statt. Neu ist, dass nun auch Unternehmen in den Genuss einer Förderung kommen können. Die Förderquote wurde von bislang 60 auf nunmehr 75 Prozent erhöht. Die Schwerpunkte des Programms liegen auf Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, Naturschutz und KUlturerbe sowie grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Mögliche Interessenten berät das Euregio-Team übrigens nicht nur über das Förderprogramm, sondern es hilft auch auf der Suche nach Partnern.

Lesen Sie auch: Mehr als 50 Millionen Euro von der EU für grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Salzburg und Bayern

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