1. Salzburger Energie-Gemeindetag
Gemeinden leben den Klimaschutz

Landeshauptmannstellvertreter Heinrich Schellhorn und Helmut Strasser (Programmleiter Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen) bei der Übergabe der Auszeichnung "E5" an Josef Eisl (Vizebürgermeiter St. Gilgen)
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  • Landeshauptmannstellvertreter Heinrich Schellhorn und Helmut Strasser (Programmleiter Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen) bei der Übergabe der Auszeichnung "E5" an Josef Eisl (Vizebürgermeiter St. Gilgen)
  • Foto: Land Salzburg/Neumayr
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Hallwang war Austragungsort des 1. Salzburger Energie-Gemeindetages. In der Flachgauer Gemeinde wird Klimaschutz auf lokaler Ebene gelebt.

HALLWANG. 180 Vertreter aus vierzig Salzburger Gemeinden, von Regionalverbänden und kommunalen Beratungseinrichtungen kamen zum Salzburger Energie-Gemeindetag in Hallwang „Wir müssen uns auf allen Ebenen für den Klimaschutz stark machen: in der Landesregierung, in Gemeinden, der Wirtschaft genauso wie jeder und jede Einzelne in seinem Lebensbereich“, unterstreicht Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. Zahlreiche Bürgermeister wie auch Bürgermeisterin Tanja Kreer aus Straßwalchen reisten mit ihrem E-Auto an. Auch für sie steht fest: „Wir müssen alle gemeinsam etwas zum Schutz unseres Klimas unternehmen.“

Ein Beitrag des Landesmedienzentrums:

Vorzeigebauten

Die erste Gastgebergemeinde Hallwang macht sich seit Jahren für Engergieeffizienz stark. Mit dem Gemeindezentrum, das seit 2014 in Betrieb ist, schuf die Gemeinde ein energieautarkes Gebäude mit vielfältigen Nutzungmöglichkeiten. „Wir versuchen, eine Vorreiterrolle einzunehmen im Bereich nachhaltiger ökologischer Energie sowie umweltfreundlicher Gemeindegebäude und Mobilität, aber auch bei der Wissensvermittlung an die Bürgerinnen und Bürger“, betont Bürgermeister Johannes Ebner.

Staatspreis für neue Volksschule 

In diesem Sinn erhielt der Neubau der Volkschule in der Flachgauer Gemeinde, die vor zwei Jahren ihren Betrieb aufgenommen hat, den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit. Sie setzt auf Speicherbeton und Holz und ist derartig energieeffizient, dass sie sich mit 280 Quadratmetern thermischer Solarkollektoren selbst versorgt. Die Energie wird in einem Betonkern gespeichert und kann somit genutzt werden, um das Gebäude im Winter zu heizen und im Sommer zu kühlen.

"e5-Gemeinden" ausgezeichnet

Darüber hinaus wurden auf dem Energie-Gemeindetag sechs Salzburger "e5-Gemeinden" für ihre Leistungen ausgezeichnet. „Dieser Beitrag ist sehr wertvoll zur Erreichung der Klima- und Energieziele des Landes. Das Engagement der lokalen e5-Teams ist maßgeblich dafür, dass in Salzburg eine Vielzahl an energierelevanten Projekten umgesetzt werden“, betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn. Bischofshofen und Saalfelden sind seit Jahren mit dabei, jeweils mit "4e" ausgestattet und zählen zu den erfolgreichsten „Energie-Gemeinden“ im Bundesland. Die Marktgemeinde Bad Hofgastein konnte dank e-Mobilität in den "3e"-Status aufsteigen. 

Strobl und St. Gilgen

Auch der Gemeinde Strobl wurden "3e" verliehen. Die örtlichen Wassergenossenschaften erzeugen Strom in Trinkwasserkraftwerken. Vorbildlich ist die Energiebuchhaltung für die Gemeindegebäude. St. Gilgen und Goldegg sind weiterhin mit dem "2e"-Status ausgestattet. In der Flachgauer Gemeinde setzt man auf LED-Straßenbeleuchtung und in der Volksschule Abersee wurde die alte Ölheizung gegen eine Wärmepumpe ausgetauscht. Die Gemeinden Bad Vigaun und Hallwang starten ab dem Jahr 2020 neu im "e5"-Programm.

Landeshauptmannstellvertreter Heinrich Schellhorn und Helmut Strasser (Programmleiter Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen) bei der Übergabe der Auszeichnung "E5" an Josef Eisl (Vizebürgermeiter St. Gilgen)
Landeshauptmannstellvertreter Heinrich Schellhorn und Helmut Strasser (Programmleiter Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen) bei der Übergabe der Auszeichnung "E5" an Bürgermeister Josef Weikingerr und dem E5 Team der Gemeinde Strobl am Wolfgangsee.
Autor:

Gertraud Kleemayr aus Flachgau

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