LKW-Fahrverbot bleibt
Kein LKW-Durchzugsverkehr auf der B156

Salzburg will bezüglich des LKW-Durchfahr-Fahrverbots hart bleiben.
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  • Salzburg will bezüglich des LKW-Durchfahr-Fahrverbots hart bleiben.
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Im Bezirk Braunau ist man nicht glücklich über  das LKW-Durchzugs-Fahrverbot auf der B156. Es bringt gehörige Nachteile für die vielen Betriebe dort mit sich. Deshalb trafen die Landeshauptleute und Verkehrslandesräte von Salzburg und Oberösterreich zur Lagebesprechung zusammen.

FLACHGAU, BRAUNAU, LAMPPRECHTSHAUSEN . Auf Drängen der Innviertler Betriebe, für die das Lkw-Durchzugs-Fahrverbot auf der B156 Nachteile mit sich bringt, trafen die Landeshauptleute und Verkehrslandesräte von Salzburg und Oberösterreich zur Lagebesprechung zusammen. Dabei stellten alle Beteiligten fest, dass eine gemeinsame länderübergreifende Verkehrslösung für die Region nördlicher Flachgau und Braunau notwendig ist.



Öffis attraktivieren

Salzburg und Oberösterreich sind sich einig, dass es zur besseren Bewältigung der Verkehrsmassen auf der Straße eine gute Zusammenarbeit braucht, da es enge Beziehungen innerhalb der Grenzregion gibt: Beispielsweise pendeln täglich zahlreiche Innviertler nach Salzburg zur Arbeit. „Mein Ziel ist, unsere verkehrsgeplagten Anrainer an den Landesstraßen zu entlasten. Dazu braucht es eine Vielzahl an Maßnahmen. Da gehören für mich Lkw-Fahrverbote dazu, aber auch eine Attraktivierung der Öffis in der Region“, so Salzburgs Verkehrslandesrat Stefan Schnöll nach dem Gespräch. „Wir sind uns alle einig, dass Mautflüchtlinge weder auf die oberösterreichischen noch auf die Salzburger Landesstraßen auszuweichen haben, um dadurch Geld sparen zu können. Insellösungen, die lediglich eine Verschiebung der Verkehrsströme auf die B147 Braunauer Straße bewirken, bringen keine Bewältigung des Problems. Als gemeinsam fungierender Wirtschaftsraum ist eine grenzübergreifende Lösung das Gebot der Stunde“, so der oberösterreichische Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner.

Bemühen um Lösungen

Salzburg hat angekündigt, auf der B156 ein Lkw-Fahrverbot für Lkw mit Anhänger über 7,5 Tonnen und Sattelzüge zu verhängen, ausgenommen Ziel- und Quellverkehr Salzburg. Oberösterreich will dazu noch Gespräche führen und eine Ausnahme für den Bezirk Braunau erwirken. Das Ergebnis: Oberösterreich wird in den nächsten Wochen genau erheben, welche Lkw welche Routen benutzen. Danach wird es ein abschließendes Gespräch geben – man bemüht sich um eine gemeinsame Lösung.

Die Bürgermeisterin von Lamprechtshausen, Andrea Pabinger sieht im Lks-Transit-Fahrverbot eine erste Erleichterung für ihre Gemeinde.
  • Die Bürgermeisterin von Lamprechtshausen, Andrea Pabinger sieht im Lks-Transit-Fahrverbot eine erste Erleichterung für ihre Gemeinde.
  • Foto: Gemeinde Lamprechtshausen
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Durchfahrten beschränken

Bürgermeisterin Andrea Pabinger drängt darauf, dass das Fahrverbot in der ausgehandelten Form umgesetzt wird: "Das ist der erste Schritt für eine Erleichterung für unsere Gemeinde." Sie versteht zwar den Unmut der Braunauer Unternehmer, verweist aber auch darauf, dass die Salzburger Gemeinden entlang der B156 keine Betriebe mehr ansiedeln können, weil die Bundesstraße so überlastet ist, während im benachbarten Oberösterreich weiterhin Gewerbegebiet gewidmet wird. "Die B156 ist überlastet. Um das Problem in den Griff zu bekommen, müssen Oberösterreich und Salzburg an einem Strang ziehen. Das betrifft auch eine Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs über die Landesgrenzen hinaus."


FPÖ unterstützt Fahrverbot

"Wir unterstützen die Verordung des Fahrverbots für Schwerverkehr auf der B156, fordern aber eine konsequente Einbeziehung unserer oberösterreichischen Nachbarn", so Hermnann Stöllner von der FPÖ, der die unvorsichtige Vorgehensweise von Landesrat Schnöll kritisiert.

Lesen Sie auch https://www.meinbezirk.at/flachgau/c-lokales/transitfahrverbot-fuer-lamprechtshausen_a3834477

Salzburg will bezüglich des LKW-Durchfahr-Fahrverbots hart bleiben.
Die Bürgermeisterin von Lamprechtshausen, Andrea Pabinger sieht im Lks-Transit-Fahrverbot eine erste Erleichterung für ihre Gemeinde.

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Gertraud Kleemayr aus Flachgau

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