Österreich arbeitet zusammen
Neuer Präsident für die EU-Regionen

Zeremonielle Übergabe des Amtes an Apostolos Tzitzikostas (Mitte mit Glocke) von Karl-Heinz Lambertz (links daneben) mit Vize-Präsident Vasco Ilídio Alves Cordeiro (rechts daneben).
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  • Zeremonielle Übergabe des Amtes an Apostolos Tzitzikostas (Mitte mit Glocke) von Karl-Heinz Lambertz (links daneben) mit Vize-Präsident Vasco Ilídio Alves Cordeiro (rechts daneben).
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Vor dem neuen Präsidenten des Ausschusses der Regionen legte Österreich seine Standpunkte dar.

BRÜSSEL/SALZBURG. Der europäische Ausschuss der Regionen (AdR) vertritt die regionalen Interessen innerhalb der Europäischen Union. Nach der EU-Wahl im vergangenen Jahr wurde auch die Führungsspitze im AdR neu gewählt. Der Grieche Apostolos Tzitzikostas wurde neuer Präsident und Vasco Ilídio Alves Cordeiro aus Portugal Vize-Präsident.

Zusammenarbeiten

Die Vertreter der österreichischen Bundesländer waren bei der Wahl und der Neuaufstellung des gesamten Ausschusses vor Ort. Gemeinsam vertreten sie die regionalen Interessen Österreichs.

"Es gibt ein sehr gutes Miteinander",

sagt der burgenländische Landesrat Christian Illedits über die zielorientierte Zusammenarbeit der Bundesländer in Brüssel. Die Politiker werden für ihren Einsatz im AdR nicht extra bezahlt. Nur Reisekosten und Logie werden übernommen. Dies machen sie freiwillig, um die bestmögliche Unterstützung für Österreich und ihre eigene Region zu ermöglichen.

"Das Burgenland war in den letzten 25 Jahren ein großer Profiteur, was die Förderungen betrifft,"

erklärt Illedits als Beispiel.

Die Meinung sagen

Vor jeder Sitzung des AdR treffen sich die Vertreter und besprechen ihre gemeinsame Strategie zu den aktuellen Themen. Daraufhin legen sie im Ausschuss ihren Standpunkt dar, auch wenn dieser den Präsidenten vielleicht nicht gefallen sollte. So ließ sich Salzburgs Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf nicht darin beirren, dem AdR mitzuteilen, wie wichtig die Flexibilität des zukünftigen Budgets sei, und dass dieses nicht sofort fixiert werden solle, wie es die Führungsspitze gerne gesehen hätte.

Die Zukunft Europas

Für die Tiroler Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann liegt die Zukunft Europas und seiner Bürger in der EU:

"Diese in ihrer Form einzigartige Gemeinschaft sichert nicht nur den Frieden, sondern auch den Wohlstand unserer Gesellschaft. Doch auch ein noch so erfolgreiches Projekt darf sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern muss stets an der eigenen Erneuerung arbeiten."

Für die bevorstehende Konferenz, welche die Zukunft der EU neu überdenken soll, wünscht sie sich mehr Einbeziehung der regionalen Ebenen, welche nicht von Grenzen dominiert werden, und sagt:

"In der Euregio Tirol, Südtirol und Trentino sind wir – bedingt durch ähnliche Lebensumstände – mit vielen Problemstellungen in gleichem Maß konfrontiert. Diese Herausforderungen halten sich nicht an menschgemachte Grenzlinien auf Landkarten."

Auch in Salzburg und im Flachgau erscheint eine derartige Einstellung angesichts der Nähe zu Bayern verständlich.

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Autor:

Bettina Buchbauer aus Flachgau

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