Hochleistungsstrecke
ÖBB soll Ausbaupläne Richtung Wels offenlegen

Bürgermeisterin Tanja Kreer im Gespräch mit Johanna Sams, Sprecherin der Bürgerinitiativen-Plattform Aktion lebenswerter Flachgau, über den ÖBB Tunnel bei Köstendorf.
  • Bürgermeisterin Tanja Kreer im Gespräch mit Johanna Sams, Sprecherin der Bürgerinitiativen-Plattform Aktion lebenswerter Flachgau, über den ÖBB Tunnel bei Köstendorf.
  • Foto: Foto: Gemeinde Straßwalchen
  • hochgeladen von Gertraud Kleemayr

STRASSWALCHEN, KÖSTENDORF. Gemeinsam mit der Bürgerinitiativen-Plattform „Aktion lebenswerter Flachgau“ fordert die Straßwalchner Bürgermeisterin Tanja Kreer eine offene Diskussion über die weiteren Ausbaupläne der ÖBB sowie von Nahverkehrskonzepten für den Flachgau.


Offene Diskussion gefordert

Nach Gesprächen mit Bürgerinitiativen-Vertreter unterstützt die Straßwalchner Bürgermeisterin eine offene Diskussion über den weiteren Bahnausbau Richtung Wels.„Niemand ist grundsätzlich gegen die Hochleistungsstrecke, auch nicht die Bürgerintiativen. Man muss aber offen über Verbesserungsvorschläge und auch die berechtigten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger reden und sie als gleichwertige Partner ernst nehmen“,  ist Kreer überzeugt. Sie verstehe auch die Forderungen der Initiativen nach einer möglichst ökologischen und menschenfreundlichen Bauabwicklung und fordert von den ÖBB eine Offenlegung der weiteren Ausbaupläne. Kreer: „Auch wir in Straßwalchen und darüber hinaus haben ein Recht zu wissen, was auf uns zukommt.“ Der Köstendorfer Tunnel sei ja nur der Anfang des geplanten Ausbaues bis Wels. Geheimniskrämerei verhindere nur eine vertrauensvolle Gesprächsbasis und provoziere Widerstand, so die Bürgermeisterin.

Zusammen stark

„Wir von der Aktion lebenswerter Flachgau unterstützen die Straßwalchner mit ihrer Forderung nach einem zukunftsweisenden Nahverkehrskonzept. Unrichtig ist die Behauptung der ÖBB, dass man zuerst den Tunnel braucht, um auch den Schienen-Nahverkehr auszubauen. Das sind zwei völlig unabhängige Themen, das können wir belegen“, ergänzt die Initiativensprecherin Johanna Sams.Auch die Aktion lebenswerter Flachgau möchte wissen, wie und wo die ÖBB von Salzburg bis Linz eine Fahrzeit von 10 bis 15 Minuten einsparen möchten. Das sei nämlich für einen kundenfreundlichen Taktfahrplan notwendig. Der 16 km lange Köstendorf-Tunnel bringe laut ÖBB nur magere 4,5 Minuten, der weitere Bahnausbau liege also auf der Hand, so die Bürgerinitiativen-Sprecherin.
Sowohl Bürgermeisterin Kreer als auch Johanna Sams planen weitere Gespräche, um die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Stellungnahme der  ÖBB dazu

Die ÖBB-Infrastruktur AG orientiert sich in ihrer strategischen Ausrichtung am „Zielnetz 2025+“, der Ausbaustrategie für die Entwicklung der Bahninfrastruktur des BMVIT. Die Führung einer Neubaustrecke von Köstendorf Richtung Wels ist in diesem Zielnetz nicht vorgesehen. Bei Fragen stehen die ÖBB der Bürgermeisterin aber natürlich auch wie gewohnt weiterhin gerne zur Verfügung.



Autor:

Gertraud Kleemayr aus Flachgau

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