Wohngemeinde Göming
"Wir haben nun ein Ortszentrum"

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Der Göminger Bürgermeister Werner Fritz übernahm die Obmannschaft des Regionalverbandes Flachgau Nord.

GÖMING. Seit Mitte Jänner ist  Werner Fritz Obmann des Regionalverbandes Flachgau Nord. Er übernahm damit die Agenden vom St. Georgener Bürgermeister Franz Gangl.

Keine Einzelkämpfer


In diesem Verband nutzen die sieben Flachgauer Gemeinden Dorfbeuern, St. Georgen, Oberndorf, Bürmoos, Nußdorf, Lamprechtshausen und Göming Synergien und agieren in gemeindeübergreifenden Belangen, wie etwa Verkehrslösungen, Abfallwirtschaft oder der Raumplanung gemeinsam. "Ich übernehme die Aufgabe gerne, wir sind hier gut aufgestellt", so der neue Obmann. Als Beispiel nennt er das erfolgreich installierte LKW-Transit-Fahrverbot auf der L156. "Als Bürgermeister ist man immer ein Einzelkämpfer für seine Gemeinde. Nun ist es auch meine Aufgabe, für alle Mitgliedsgemeinden Vorteile zu lukrieren", so Fritz, der bereits seit 2008 Bürgermeister der 800-Einwohner-Gemeinde Göming ist.

Hausaufgaben gemacht

Göming selbst ist eine Wohngemeinde und hat seine Hausaufgaben gemacht. Das Gemeindezentrum wurde gebaut und letztes Jahr bekam der Ort auch endlich einen Kindergarten. Seit 2011 hat der Ort nach 30 Jahren sogar wieder ein Gasthaus. "Wir haben dazu ein altes Holzhaus abgetragen und im Zentrum wieder aufgebaut. Darin haben wir nun ein italienisches Restaurant und ein Hochzeitsmuseum", so der Bürgermeister. Damit hat die Gemeinde endlich einen Ortskern, den die Bewohner sehr schätzen. "Außerdem sind wir so nahe an Oberndorf, wo wir alle Einkaufsmöglichkeiten haben, die wir brauchen", so Fritz.
Göming ist wohl eine der wenigen Gemeinden Salzburgs, die keine eigene Volksschule haben. Die Kinder teilen sich auf die Schulen in Oberndorf, Arnsdorf und Nußdorf auf.

Einnahmen weggefallen

Mit dem Aus der Oberndorfer Druckerei, die auf Göminger Gemeindegebiet stand, verlor der Ort mit einem Schlag seine Haupteinnahmequelle. "Im Jahr 2018 waren das immerhin 240.000 Euro an Kommunalsteuer, die wir erhielten", so Fritz. Seither ist das Lagerhaus mit 24 Mitarbeitern der größte Betrieb im Dorf. "Darum sind wir so froh, dass momentan keine größeren Investitionen anstehen. Wir kommen zurecht."

Wohnraum schaffen

Das Grundstück, auf dem die Druckerei steht, kaufte die Heimat Österreich. Was sie damit vorhat, ist noch unklar. Auf alle Fälle will sich die Gemeinde um einige Park&Ride-Plätze für die Lokalbahn-Haltestelle dort bemühen. Wohnraum zu schaffen ist aber auf alle Fälle auch in Göming ein Thema. Ein Baulandsicherungsmodell sorgt dafür, dass Einheimische im Ort bauen können.
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