Sensationeller vierter Platz für Robert Merl

Von links nach rechts: Robert Merl (ASKÖ Henndorf), Gernot Ymsén-Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) und Matthias Gröll (OLC Graz).
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  • Von links nach rechts: Robert Merl (ASKÖ Henndorf), Gernot Ymsén-Kerschbaumer (HSV Pinkafeld) und Matthias Gröll (OLC Graz).
  • Foto: Robert Merl
  • hochgeladen von Jorrit Rheinfrank

RIGA/SIGULDA (jrh). Nach einem etwas holprigen Start mit dem knappen Ausscheiden in der Sprint-Qualifikation und Platz 13 in der Sprint-Staffel verlief die zweite Woche der Orientierungslauf-Weltmeisterschaft in Lettland für Robert Merl viel besser.

Historisches Ergebnis

Der Orientierungsläufer vom ASKÖ Henndorf belegte in den steilen und dicht bewachsenen Wäldern bei Sigulda den sensationellen vierten Platz mit der österreichischen Staffel. Auf Bronze fehlten am Ende nur schlappe sieben Sekunden. Diese Platzierung ist das beste je erreichte Staffelergebnis für Österreich bei einer Orientierungslauf-WM. "Was für ein Tag! Nach dem verpatzten Start dieser WM ist es ein unbeschreibliches Gefühl, diesen vierten Platz erlaufen zu haben. Das Ziel war, in die Top-Ten zu laufen. Dass unsere Teamleistung letztendlich dazu gereicht hat, ganz vorne mitzumischen, ist natürlich phantastisch und eine tolle Bestätigung für die harte Arbeit", zeigte sich Merl nach dem historischen Ergebnis überglücklich.

Merl kämpfte mit Krämpfen

Zwei Tage nach dem historischen Staffelerfolg stand Robert Merl wieder an der Startlinie für sein WM-Debüt auf der Königsdisziplin, der Langdistanz. Bei leichtem Regen wurden die Läufer vor zahlreiche Routenwahlentscheidungen gestellt. Das Laufgelände variierte von sehr flachen Stellen, wo eine exakte Kompassanwendung ausschlaggebend war, zu sehr steilen Grabenpassagen, wo körperlich alle an ihre Grenzen getrieben wurden. "Dieses Rennen war eines der härtesten meiner bisherigen Karriere. Anfangs konnte ich läuferisch und technisch noch gut mithalten. Gegen Ende musste ich jedoch den Anstrengungen der letzten Tage Tribut zollen, hatte mit Krämpfen zu kämpfen und es schlichen sich ein paar Unsauberkeiten in meiner Navigation ein. Ich bin froh, dass ich noch den guten 23. Platz über die Ziellinie gebracht habe", zog Merl Bilanz und blickt auch schon in die Zukunft: "Ich freue mich jetzt auf eine kurze Pause, bevor die Vorbereitungen für den Weltcup in Norwegen beginnen."

Rang 23 im Gesamtweltcup

Für Robert Merl geht die internationale Saison mit dem Weltcup in Norwegen Ende August weiter, welcher gleichzeitig auch schon als Vorbereitung für die WM 2019 in Östfold (Norwegen) genutzt wird. Im Gesamtweltcup liegt der Henndorfer Orientierungsläufer derzeit übrigens auf dem starken 23. Rang.

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