Glory Boards
Tipps zum Kauf und zur Verwendung von SUP-Boards

Stefan Karpe begeistert mit seinen "Glory Boards" seine Kunden, wie hier Valentina Obermüller aus Seekirchen. Zum zehnten Geburtstag bekam sie dieses pinke SUP-Board und paddelt begeistert über den Wallersee.
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  • Stefan Karpe begeistert mit seinen "Glory Boards" seine Kunden, wie hier Valentina Obermüller aus Seekirchen. Zum zehnten Geburtstag bekam sie dieses pinke SUP-Board und paddelt begeistert über den Wallersee.
  • Foto: Bettina Buchbauer
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Der Seekirchner Stefan Karpe entwickelt in seiner Firma "Glory Boards" die aktuell so beliebten Stand Up Paddling (SUP)-Boards. Er erklärt, was vor dem Kauf zu beachten ist.

SEEKIRCHEN. Den Nerv der Zeit hat der 32-jährige Stefan Karpe mit seiner 2015 gegründeten Firma "Glory Boards" getroffen. Die Qualität der Stand-Up-Paddle (SUP)-Boards des Seekirchners hat sich mittlerweile herumgesprochen und sein Onlineverkauf boomt mehr denn je. Zu seinem Erfolg meint er:

"Wichtig ist, dass man Spaß an seiner Arbeit hat. Es ist ein totales Saisongeschäft: im Sommer der Verkauf, dies bedeutet Montag bis Sonntag Vollbetrieb, und im Winter geht es in die Weiterentwicklung."

Nicht irgendein Board kaufen

Die aufblasbaren SUPs sind von unseren Seen nicht mehr wegzudenken. Immer mehr Flachgauer genießen es, auf den Seen herumzupaddeln. Jedoch gibt es auch bei diesen Boards viele Unterschiede, die man vor einem Kauf beachten sollte. "Wichtig ist die Frage, was man damit machen will", erklärt Karpe.

"Wie oft will ich im Wasser sein? Ist man alleine oder zu zweit auf dem Board? Will man nur gemütlich herumpaddeln oder ist man ein Sportfreak? Fahren kann eigentlich jeder mit allen Boards. Welches Board zu einem passt, hängt nur davon ab, was man damit machen will."

Wichtig ist es auch, auf das maximale Nutzgewicht des Boards zu achten. Ist dieses zu gering, wird das Board mehr unter Wasser gedrückt. Man sollte auch darauf achten, wie schwer das Board unaufgeblasen ist – es soll ja getragen werden.

Unterschiede der Boards

Das meistverwendete Einsteigerboard ist das Allroundboard. Es ist breiter und bietet daher mehr Stabiliät. Möchte man jedoch lieber längere Strecken fahren, wie etwa einen ganzen See umrunden, dann empfiehlt Karpe ein Touringboard. Dieses ist dünner und vorne zugespitzt. Dadurch kommt man gleich um einiges schneller voran. Im Vergleich zum Allroundboard sind die ersten paar Minuten auf dem Touringboard um einiges wackeliger, da man hier mehr Balance braucht. Jedoch gewöhnt man sich schnell daran. Je schlanker und spitzer, desto besser läuft das Board aus. Je breiter und kürzer das Board ist, desto schneller lässt es sich drehen.

Ausrüstung

"Die meisten Boards haben drei Finnen. Damit ist die Spurenstabilität besser und das Board ist kippstabiler." Stefan Karpe

Gut ist es, wenn man die mittlere, größere Finne abnehmen kann, etwa bei seichtem Gewässer. Karpe betont, wie wichtig ein gutes Paddel ist:

"Bei billigen Angeboten ist oft ein Aluminium-Paddel dabei. Diese können sich jedoch schnell verbiegen, sind um einiges schwerer und schwimmen auch nicht auf dem Wasser."

Daher sollte man am besten Fiberglas oder die seiner Meinung nach beste Variante – Karbon-Paddel – verwenden.

Windsurfen und Kajak

Mit den aufblasbaren SUPs kann man jedoch noch einiges mehr unternehmen. So gibt es Sitze zum Kajakfahren oder auch spezielle Boards, wo man ein Segel zum Windsurfen einbauen kann.

Die richtige Benutzung

Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Boards zuerst zu testen, um zu sehen, welches zu einem passt, und auch einen Kurs zu machen. Das Paddeln ist am Anfang nicht schwierig. Aber die richtige Paddeltechnik ist nicht nur wichtig, um schneller voranzukommen, sondern auch, um den Körper richtig zu trainieren. SUP-Board-Verleihe gibt es sehr viele, wie etwa den Kiteladen in Oberndorf, und Kurse bietet etwa die "Sup Box" am Fuschl- und Mondsee an.
Mehr Infos zu Glory Boards

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