Tischtennis
USV St. Georgen will die Salzburger Tischtennis-Szene überrollen

Simon Acimovic, das 13-jährige Top-Talent vom USV St. Georgen. Bereits im Frühjahr soll er in der Salzburger Liga ran dürfen und wichtige Spielpraxis bei den Erwachsenen sammeln.
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  • Simon Acimovic, das 13-jährige Top-Talent vom USV St. Georgen. Bereits im Frühjahr soll er in der Salzburger Liga ran dürfen und wichtige Spielpraxis bei den Erwachsenen sammeln.
  • Foto: USV St. Georgen/Bernthaler
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Der USV St. Georgen hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, zu einer fixen Größe im Salzburger Tischtennis-Sport zu werden. Sie wollen an die beiden derzeit stärksten Vereine, UTTC Salzburg und TTC Kuchl, anschließen und "sich zu einer Hochburg im Tischtennis", wie es der sportliche Leiter Ernst Bernthaler ausdrückt, entwickeln. Den Startschuss dafür legte man  mit dem Projekt "Tischtennis 2025". Man hat einen breiten und vielversprechenden Nachwuchskader und in zwei Jahren ist der Aufstieg Richtung Bundesliga geplant – was fehlt sind Sponsoren.

ST. GEORGEN. Derzeit lacht der USV St. Georgen von der Spitze der Salzburger Tischtennis-Landesliga. Drei Siege in drei Partien, doch die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass ihr letztes Saisonspiel bereits fast zwei Monate her ist – ein 7:3 daheim gegen Tamsweg. Im Sommer rüstete der Verein auf und hat mit dem Projekt "Tischtennis 2025" und mit Ernst Bernthaler, der in der vergangenen Saison noch  Bundesliga-Spieler und neuer sportlicher Leiter bei den Flachgauern, einen neuen, zukunftsträchtigen Weg eingeschlagen.

Sponsoren und finanzielle Unterstützung werden benötigt

"Wir wollen den Anschluss zu den beiden besten Salzburger Vereine, UTTC Salzburg und Kuchl, finden und die Gemeinde St. Georgen bei Salzburg zu einer Hochburg im Tischtennis entwickeln", erklärt Bernthaler die Zielsetzung. Was dafür derzeit aber noch fehlt sind Sponsoren.

"Wir brauchen mehr finanzielle Unterstützung der Fördergruppen unseres Nachwuchs, das ist für die Zukunft essentiell"

, betont dazu der neue sportliche Leiter.

Etablierung in der Bundesliga ist langfristig geplant

Es soll nach oben gehen, in die österreichische Bundesliga. Aber erst frühestens in zwei Jahren soll der Aufstieg angestrebt werden. Dann, wenn man oben mitspielt, will man sich dort auch etablieren.  Und dafür hat Bernthaler das Training der Flachgauer angepasst und besser aufgestellt.

"Wir arbeiten nun viel professioneller. Ich will, dass unsere Jungen sehr früh das Landesliga-Niveau erreichen und dort auch Spielpraxis sammeln"

, so der ehemalige UTTC-Bundesliga-Spieler. St. Georgen hat bereits einen breiten Nachwuchs-Kader, mit Talenten wie Simon Acimovic – der 13-Jährige soll bereits im Frühjahr für die erste Mannschaft Einsätze bekommen – Elena Mackinger, Gabriel Thalmayr sowie Maximilian und Simon Stöger. "Wir integrieren unseren Nachwuchs bereits in das Erwachsenen-Training, damit ihre Entwicklung schneller voranschreitet. Wir wollen, dass die Jugendspieler aus unserem eigenen Jugendbereich ganz oben spielen können", führt Bernthaler weiter aus. Momentan ist corona-bedingt kein Training möglich. Nur Acimovic darf als Kaderspieler des Salzburger Tischtennisverbands trainieren.

"Alles was wir uns im Sommer aufgebaut haben, ist weg"

Seit Wochen stehen die Tischtennis-Tische in den Ecken und verstauben. Nicht nur in St. Georgen, sondern überall. Nur die Profis dürfen spielen und wie zum Beispiel Acimovic ausgewählte Jugend-Kaderspieler.

"Das Hauptproblem ist, alles was wir uns im Sommer aufgebaut haben, ist weg. Wir haben umsonst trainiert und gearbeitet. Meiner Meinung nach sollte Tischtennis freigegeben werden. Wir stehen vier Meter voneinander entfernt, es ist kein Kontaktsport und wir haben super Hygienekonzepte. Außerdem können wir unsere Turnhalle räumlich auch noch trennen. Leider geht mit den Verordnungen der Breitensport komplett kaputt"

, betont Bernthaler. Ob sie nach dem Ende des harten Lockdown mit 7. Dezember das Training wieder aufnehmen dürfen, wird wohl diese Woche entschieden. Aber die Weichen für eine aus St. Georgener Sicht glorreiche Tischtennis-Zukunft sind schon mal gestellt.

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