Fachschule spart Energie ein

Überprüfen das neue Konzept: Schuldirektor Johann Eßl und Landesrat Josef Schwaiger (rechts im Bild).
  • Überprüfen das neue Konzept: Schuldirektor Johann Eßl und Landesrat Josef Schwaiger (rechts im Bild).
  • Foto: LMZ/Wolfgang Dürnberger/Salzburger Bauer
  • hochgeladen von Manuel Bukovics

Ein neues Konzept soll den Wärmebedarf um 20 und den Strombedarf um zehn Prozent reduzieren.

WALS-SIEZENHEIM (buk). Technisch optimiert wurden nun die Wärme- und Stromverteiler-Anlagen auf dem Campus der LFS Kleßheim. Die Maßnahmen, die eine Vertragslaufzeit von 15 Jahren haben, sollen dem Land Salzburg als Schul-Betreiber eine Energie-Ersparnis von 20 Prozent bei der Wärme und zehn Prozent beim Strom bringen.

Grundlage ist ein Energiespar-Contracting des Landes Salzburg mit der Firma Proenergy. Bereits im Vorjahr konnten Energie- und Wasserverbrauch an der Schule signifikant gesenkt werden. Im Jahr 2015 konnte das Ziel der 20 Prozent witterungsbereinigt erreicht werden. Insgesamt waren hier für die Wärme im Vergleich zu 2014 rund 300.000 Kilowattstunden weniger nötig – der Bedarf von rund 50 Neubauwohnungen. Beim Strom wurden 56.000 Kilowattstunden – rund 15 Prozent bzw. der Bedarf von 14 Haushalten – eingespart.

"Aus den Einsparungen refinanzieren sich die Sanierungskosten der Anlagen in Höhe von 195.000 Euro sowie die laufenden Betriebs- und Instandhaltungskosten", sagt Rudolf Krugluger, Leiter des Referats Energiewirtschaft und -beratung. Die einmaligen Investitionskosten übernimmt das Land. Abzüglich aller laufenden Kosten liege die garantierte Einsparung – laut Krugluger – über die Vertragsdauer bei 70.000 Euro.

Zwölf Gebäude mit Fernwärme

Der Campus der Schule besteht aus zwölf mit Fernwärme versorgten Unterrichts-, Praxis-, Verwaltungs-, Internats- und Wohngebäuden auf einer Gesamtfläche von 13.612 Quadratmetern. Dass es hier große Energieverluste gegeben hat, zeigte eine Analyse auf. Bislang wurden die Heiz- und Warmwasseranlagen aufgrund veralteter Technik nicht optimal betrieben.

Bei der Sanierung konnte die Anzahl der Umwälzpumpen von 65 auf 45 reduziert werden. Auch drei Heizkreistrennungen wurden eingespart. Zudem gibt es nun eine neue Regelungstechnik inklusive Netzwerk und Thermostatventilen und neu einregulierte Heizkreise. Moderne Duschköpfe und WC-Spüleinsätze sparen Wasser ein. Vereinzelt wurden Dachböden isoliert und Dachbodentüren ausgetauscht. Dem Stromverbrauch kommt eine energieeffiziente Technik bei Lüftung, Pumpen, Kühlung und Druckluft zugute.

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