Plan mit 10 Millionen Euro
Gut Guggenthal unter neuer „Flagge“

Das Gut Guggenthal mit Blick zum Nockstein.
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  • Das Gut Guggenthal mit Blick zum Nockstein.
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  • hochgeladen von Bettina Buchbauer

Regional verankerte Investorengruppe erwirbt Grundstück und konzentriert sich auf Sanierung und Revitalisierung der Ceconi-Villa, des Braugasthofes und des „Moarhäusls“.

KOPPL. Eine wirtschaftlich starke und regional verankerte Investorengruppe erwirbt von den bisherigen Eigentümern rund um die Mayweg Immobilien GmbH von Markus Eberharter und Michael Mayer das Gut Guggenthal im gleichnamigen Ortsteil von Koppl und saniert in einem ersten Schritt das „Kerngebiet“ mit der Ceconi-Villa, den Braugasthof und dem sogenannten Moarhäusl.

Kaufvertrag unterzeichnet

Anfang dieser Woche wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Sprecher der Investorengruppe ist der bekannte Salzburger Wirtschaftsanwalt Christoph Bamberger.

„Die Investoren sind wirtschaftlich stark und regional verankerte Unternehmer, denen schon länger das Herz blutet, wenn es um den Zustand der denkmalgeschützten Gebäude in Koppl-Guggenthal geht. Klarerweise haben die Verkäufer das Projekt in der Vergangenheit grundsätzlich und pragmatisch weiterentwickelt, aber nun werden Taten unter neuer Eigentümerschaft gesetzt. Die Investoren konzentrieren sich in einem ersten Schritt auf die Revitalisierung und Sanierung des Kerngebiets von Gut Guggenthal, der Ceconi-Villa, dem Braugasthof und dem sogenannten Moarhäusl“, bringt es heute, Mittwoch, der Rechtsanwalt auf den Punkt.

Zehn Millionen Euro

"Bundesdenkmalamt, Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung und die Gemeinde Koppl sind eingebunden, das Bewilligungsverfahren wurde bereits eingeleitet und es wird bereits intensiv an der Umsetzung gearbeitet. Es ist geplant, rund zehn Millionen Euro – ohne die Kosten für den Grundkauf - zu investieren. Die Investoren wollen rasch handeln und es wurden bereits erste dringend erforderliche Sanierungen in die Wege geleitet. Der eigentliche Beginn der Sanierung und Revitalisierung der drei Gebäudeteile könnte - je nach Behördenlauf - schon im Lauf des nächsten Jahres sein“, so Bamberger.

Plan der Investoren

• In einem ersten Schritt werden die denkmalgeschützten Gebäude saniert und für die Nachwelt „gerettet“.
• Der Braugasthof soll wieder das werden, was in seinem Namen festgeschrieben ist – ein gutbürgerliches Gasthaus für die Einheimischen, die Vereine der Gemeinde und für jene vielen Salzburger, die in der warmen Jahreszeit von den Seen zurück nach Hause fahren und noch eine Einkehr mit Speis und Trank planen. Geplant sind unter anderem ein Gastgarten „so wie früher“ vor dem Hauseingang, eine großzügige wettergeschützte Veranda, Speisesaal und Stüberl sowie Veranstaltungs- bzw. Seminarräume. Hochzeits- und größere Geburtstagsgesellschaften werden hier einen optimalen Ort für ihre Feier vorfinden.
• Die Ceconi-Villa soll zu einem Hotel der gehobenen Kategorie werden – mit rund 30 Zimmern, Salons und Tagungsmöglichkeiten.
• Das „Moarhäusl“ soll eine gemischte Nutzung bekommen, zum einen „Greißlerei“ mit regionalen Produkten und Lebensmitteln zum Verkauf und zum anderen mit Zimmern für die Übernachtung.
• Die ehemalige Brauerei wurde nach einem Brand vor zwei Jahren so schwer beschädigt, dass der Denkmalschutz aufgehoben wurde. Das Gebäude ist zur Ruine geworden und muss aus Sicherheitsgründen abgerissen werden.

„Gut Guggenthal hat in den vergangenen 20 Jahren schon öfter den Besitz gewechselt. Der Worst Case mit Brand und Verfall einzelner Gebäude liegt aber hinter uns. Die Investoren haben einen strategischen und realistischen Zugang zur Revitalisierung und Sanierung der drei Gebäude im Kerngebiet von Guggenthal. Die Zusammenarbeit mit Denkmalschutz und Gemeinde ist korrekt und auf Augenhöhe. Man versteht sich als Partner der Behörden und will ein Projekt zum Wohle aller möglichst bald realisieren. Dazu gehört auch, dass die Öffentlichkeit je nach Projektstand informiert wird“, schließt Christoph Bamberger.

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