Erfahrungen weitergeben
Schüler lernen von Sportlern fürs Berufsleben

Beraten die Schüler anhand ihrer eigenen Erfahrungen: Peter Pöllhuber, Marco Wuppinger (AMS) und Markus Scharrer.
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  • Beraten die Schüler anhand ihrer eigenen Erfahrungen: Peter Pöllhuber, Marco Wuppinger (AMS) und Markus Scharrer.
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Wie wichtig die eigene Einstellung für den Erfolg im Beruf ist, lernten Seekirchner Schüler von Sportlern.

SEEKIRCHEN/SALZBURG. Schüler der Neuen Sportmittelschule (SMS) Seekirchen erfuhren von einigen Spitzensportlern, wie wichtig etwa die persönliche Einstellung und Disziplin für die berufliche Karriere sind. Dieses Treffen wurde vom Berufsinformationszentrum des Arbeitsmarktservice (AMS) Salzburg organisiert.

Erfahrung weitergeben

Die ehemaligen Profifußballspieler Markus Scharrer und Peter Pöllhuber erzählen den zweiten bis vierten Klassen der SMS Seekirchen von dem konstanten Einsatz, den sie für eine erfolgreiche Karriere leisten mussten. Dabei betonen die beiden, dass dies in jedem Beruf essentiell sei und fügen hinzu:

"Wichtig ist, dass das, was man tut, einem Spaß macht."

Ehrgeiz ist positiv

Bei der Frage der Sportler, wer von den Schülern ehrgeizig sei, war bei den Jugendlichen Zurückhaltung zu bemerken.

"Ehrgeiz wird oft mit ‚strebern’ gleichgestellt und dies ist nicht cool",

meint die SMS-Lehrerin Anita Spitzer. Scharrer und Pöllhuber erklären daraufhin, dass sich die Schüler nicht von Neidern kleinmachen lassen sollen und dass

"Menschen, die sich selbst nichts zutrauen, dir gerne sagen, dass man etwas nicht schaffen kann".

Aus Fehlern lernen

Sehr ehrlich erzählt Scharrer über Momente während seiner Fußballkarriere, in denen er vielleicht mehr hätte tun können. Damit will er den Jugendlichen zeigen, dass, wenn sie immer ihr Bestes geben, sie sich später nichts vorwerfen müssen. Pöllhuber hat in diesem Sinne immer an sich gearbeitet, auch wenn er "nicht der Beste war", wie er selbst sagt. Er versuchte sich durch harte Arbeit und Selbstreflexion immer wieder zu verbessern. Er meint, dass Ausreden hier nichts zu suchen hätten und nicht etwa "immer der Trainer schuld ist".

Zukunft planen

Die ehemaligen Profis erklären den Schülern aus ihrer persönlichen Erfahrung, wie wichtig es ist, sich auf die Zukunft vorzubereiten. Nach ihrem Karrierende mussten beide wieder von vorne mit der Jobsuche beginnen. Auch Julian Klöckl, der 21-jährige Salzburger Eishockey-Stürmer des EC Red Bull Salzburg, hatte einen Videovortrag für die Schüler vorbereitet. Sein Vater Wolfgang Klöckl erzählte, dass auch sein Sohn immer trainiere, an sich arbeite und sich neben seiner Sportlerkarriere weiterbilde, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Deswegen macht er im Moment die Berufsreifeprüfung.

"Auch während seiner Verletzung trainierte Julian weiter, da er stärker zurückkommen wollte,"

erzählt Wolfgang Klöckl von seinem Sohn.
Die Lehrer der SMS Seekirchen versuchen ihre Schüler konstant zu unterstützen und auf das Berufsleben vorzubereiten. Zu diesem Event meint Beate Messner:

"Es ist toll, wie ehrlich die Sportler sind."

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Autor:

Bettina Buchbauer aus Flachgau

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