Woerle baut aus und wandert

Die Maria Plain angekommen: Gerrit, Silvia, Elisabeth, Sonja und Gerhard Woerle.
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HENNDORF (kle). Der Heumilch-Käse-Pionier Woerle löst sein Versprechen ein und wandert mit rund 176 MitarbeiterInnen und Bauern nach Maria Plain. 
„Mit dem Platzmangel ist ab 2019 Schluss“, freut sich Heumilch-Käse-Pionier Gerhard Woerle von der gleichnamigen Privatkäserei, denn seit Frühling dieses Jahres wird am Areal des Stammwerkes in Henndorf am Wallersee gebaut. Dafür musste das Areal von drei auf fünf Hektar erweitert werden. „Ich habe vor mehr als zehn Jahren begonnen, den Ausbau des Standortes in Henndorf zu planen. Mitunter war das sehr schwierig, weil die Bauern zu diesem Zeitpunkt noch nicht verkaufsbereit waren und es sah so aus, als wäre es schlichtweg unmöglich, unseren Betrieb an diesem Ort zu erweitern. Damals sagte ich, dass ich nach Maria Plain gehe, wenn mir die Erweiterung an unserem Standort gelingt“, erzählt Käserei-Eigentümer Gerhard Woerle schmunzelnd.


Riesenwandergruppe

Ausgestattet mit „Woerle-wandert-weiter“-Shirts und Umhängebeuteln werden Gerhard Woerle und seine Familie von rund 176 MitarbeiterInnen und Bäuerinnen und Bauern begleitet. „Wir haben die 18 Kilometer lange und rund vier Stunden dauernde Route von Henndorf nach Maria Plain so gewählt, dass wir auch bei Heumilch-Bauernhöfen, die uns beliefern, vorbei kommen“, erzählt Silvia Woerle, die Tochter von Gerhard Woerle, die mit ihrem Bruder Gerrit bereits im Betrieb arbeitet. Eine dieser Labstationen ist bei Nikolaus „Niki“ Unterholzer in Hallwang. Er ist vom Ausbauprojekt begeistert: „Wir liefern deshalb unsere Milch an Woerle, weil Woerle wertschätzend mit uns und unserem Produkt – der Heumilch – umgeht. Eine Erweiterung des jetzigen Standorts ist für uns eine Zusicherung, dass wir auch künftig einen verlässlichen Partner für die Abnahme unserer Milch haben.“ Auch die Mitarbeiter waren von der Idee, nach Maria Plain zu wandern, begeistert: „Was wiegt, das hat’s bei unseren Chefleuten. Deshalb hat es mich auch gar nicht gewundert, dass wir jetzt wirklich nach Maria Plain gehen“, erzählt Maria Grubinger, Laborantin bei Woerle. Gerrit Woerle, der seinen Vater in der Geschäftsführung mittlerweile tatkräftig unterstützt, kann optimistisch in die Zukunft schauen. „Wir haben jetzt dann unseren gesamten Produktionsprozess wieder an einem Standort." 

5000 LKW-Fahrten gespart

„Mit unserer Erweiterung am Stammsitz entlasten zusätzlich auch unseren CO2-Fußabdruck, denn die bis dato notwendigen Verbindungsfahrten zwischen den einzelnen Lagern und dem Stammwerk werden ab Herbst 2019 wegfallen“, erklärt Gerhard Woerle.

Autor:

Gertraud Kleemayr aus Flachgau

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