26.10.2017, 20:05 Uhr

Thalgauer Grenzwanderung am 26. Oktober (Nationalfeiertag)

die ersten der Gruppe kommen von Thalgauberg herab
Thalgau: Thalgau | Die Idee, Thalgau zu Fuß an seinen Grenzen zu umrunden, wurde vor sieben Jahren von einigen jungen Thalgauern am Gipfel des Schobers, des Thalgauer Hausberges geboren.

Im Jahr 2012 wurde das Vorhaben unter der Führung durch Matthias Mayrhofer bereits umgesetzt und heuer war es schon das sechste Mal, dass am Österreichischen Nationalfeiertag die „Thalgauer Grenzgänger“ unterwegs waren. Für die Aktion wurde bisher kaum Werbung betrieben, dennoch nahmen, besonders bei schönem Wetter, öfters bis zu 80 Personen daran teil.

Dabei ist das Dabeisein alles andere als ein gemütlicher Spaziergang: Nachdem Thalgau mit 48 qkm zu den flächengrößeren Gemeinden des Flachgaues zählt, ist es nicht verwunderlich, dass die Länge der Thalgauer Außengrenze etwa 44 km beträgt. Auf dieser Strecke gilt es 2200 Höhenmeter zu überwinden, wobei der Weg auch über den Schobergipfel führt und und insgesamt acht Nachbar-Gemeinden berührt werden. Es werden auch Pfade benützt, die vor der Motorisierung häufig begangen wurden. Die Tourdauer beträgt zumeist mindestens 12 Stunden.

Wegen dieser anspruchsvollen Anforderungen wurde daher auch eine „Tour light“ mit etwa 25 km Wegstrecke geschaffen. Sie beinhaltet „nur“ eine Durchquerung vom Thalgauberg bis zum Fuschlsee und mit einem Schwenk über Enzersberg zurück und wird - nicht überraschend - vom größeren Anteil der Teilnehmer gewählt. Die Routen sind so gestaltet, dass sich die zwei Teilnehmergruppen an zwei Raststellen treffen. An Ende der Wanderung steht die Einkehr im Gasthaus Wasenmoos zur Stärkung und zum gemütlichen Ausklang am Programm.

Es ist auch für unsere heutige Gesellschaft von Bedeutung, wenn hiermit gerade die junge Generation ein überzeugendes Bekenntnis zur Heimat abgibt.
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