02.11.2017, 02:11 Uhr

Über das Leben...

"HeimatDuft"


Moosbedeckte,
saftige Böden,
die dir die Herbstgefühle geben,
dass du dich niederlassen könnt'st
und mit dem Duft die Seel verwöhnst.

Vom Farn,
vom Tann,
von herbstlaubbunten Häufen.

Vom Tau,
der jetzt die Felder sanften feuchtet
und von Gerüchen,
die im Wind sich finden.

Vom Heu,
von Pilzen
und von Linden.

Bevor,
dort zwischen Baum
und Bach
und Flur,
ein Bäuerchen,
Chemie versprühend,
Traktor fuhr.

Im unverliebten Arbeitstakt,
griesgrämig,
unrasiert,
in einen Schutzanzug gepackt.

Den Kautabak ins Erdreich spukend,
sich nicht durch Liebe,
Herbst
und Jene juckend,
die auch des Traktors Lärm nicht stört.

Weil Chemie benebelt,
Gen betört,
sie weiterhin der Liebe fröhnen,
im feuchten Moos des Flures,
stöhnend ...

So lädt uns ein,
die beinah winterschwangere Welt,
sich mitten auf und an ihr,
Duft beseelt,
am Gen-Chemie-Geruch uns labend,
uns nach dem Sinn des Lebens,
einfach mal zu fragen...


©* Gerhard Windhager *
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