03.11.2017, 10:05 Uhr

25-Jähriger wehrte sich mit Besen gegen bewaffnete Einbrecher

Die Männer waren laut Polizei mit Brecheisen, Schraubendreher und Faustfeuerwaffe in Seekirchen unterwegs (Symbolfoto). (Foto: Pixabay)

Zwei Verdächtige sind in ein Bauernhaus eingestiegen und haben die Bewohner überfallen. Die Polizei hat die Fahndung eingeleitet.

SEEKIRCHEN (buk). Im Würgegriff aus dem Bett gezerrt hat ein mit einem Brecheisen bewaffneter Einbrecher in Seekirchen die 63-jährige Bewohnerin des Bauernhauses, zu dem sich er und ein Komplize  in der Nacht auf Donnerstag, 2. November, Zutritt verschafft haben. Ein zweiter Mann, der einen Schraubendreher als Waffe bei sich hatte, stürzte sich laut Polizei direkt auf einen 63-Jährigen und kniete sich auf dessen Hals. Die Bewohner hatten beide im Erdgeschoß geschlafen und waren durch das eingeschaltete Licht aufgewacht.

Flucht ohne Beute

Die Frau setzte sich heftig zur Wehr und schrie, wodurch ihre 24-jährige Tochter und deren 25-jähriger Mann im oberen Stockwerk aufwachten. Der Schwiegersohn ging zur Treppe und wurde mit einer Faustfeuerwaffe bedroht, wie die Polizei berichtet. Demnach wich er sofort zurück und rief lautstark um Hilfe. Zudem wehrte er sich unter anderem mit einem Besenstiel, mit dem er von oben herab auf die Einbrecher einschlug. Die Tochter verständigte unterdessen den Polizeinotruf. Als die Männer davon erfuhren, ergriffen sie ohne Beute die Flucht. Die 63-Jährige wurde bei dem Vorfall unbestimmten Grades verletzt.

Polizei bittet um Hinweise

Die beiden Verdächtigen sind laut Polizei zwischen 20 und 25 Jahre alt und haben einen dunklen Teint. Der erste Mann dürfte zwischen 175 und 185 cm groß sein, hat eine schlanke Statur und war mit dunklen Jeans, grüner Jacke, dunkler Haube und schwarzen Hanschuhen bekleidet. Der zweite ist etwa 180 cm groß, hat ebenfalls eine schlanke Statur und trug dunkle Kleidung und eine dunkle Haube. Beide waren mit einem schwarzen Schal maskiert. Einer von beiden hatte eine Faustfeuerwaffe bei sich. Eine sofort eingeleitete Fahndung ist bislang negativ verlaufen. Das Landeskriminalamt ermittelt. Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Salzburg unter der Telefonnummer 059133 50 3333 entgegen.

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