72 Stunden für den guten Zweck

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Thalgau (lin). 650 Salzburger Schüler gehen uns mit gutem Beispiel voran. Sie engagieren sich ehrenamtlich und für einen guten Zweck. Und zwar bei „72 Stunden ohne Kompromiss“, wie das Großprojekt der Katholische Aktion heißt.
Die Bezirksblätter haben eines von 61 verschiedenen "72 Stunden"-Projekten als Beispiel herausgegriffen und das Flüchtlingsheim der Caritas in Thalgau besucht. Dort war die Klasse 2c der HTL Itzling und eine Klasse der Caritas-Sozioalakademie bei der Arbeit. Gemeinsam mit den gestrandeten jungen Männern aus aller Welt. Es galt das doch ein wenig trieste Gebäude zu verschönen. Also Ausmalen.

Valentin und Dinim mit Pinsel und Rolle

"Naja, ich finde die Unterkünfte für die Flüchtlinge okay, aber abgenehm oder sympathisch sind sie nicht", sagten die Handwerker Johannes und Benny. Jedenfalls sind wir froh, dass wir nicht auf Dauer hier leben müssen." Mehrere Tage lang haben dien jungen Leute gewerkelt undf dabei - für die Projektbetreuer der Katholischen Jugend genauso wichtig - Kontakte zu den Flüchtlingen geknüpft, Vorurteile abgebaut und Spaß gehabt. Zum Beispiel beim Knüpfen von Armbändern oder beim Musizieren mit dem Syrer Schadie und seiner Oud. Vor allem wollen wir Sicherheit. Deswegen sind wir hier", sagt der Musiker. Und der Iraqer Hazar träumt von einer richtigen Arbeit. "Ich würde am liebsten in einem Supermarklt verkaufen", träumt er.

Problem "Nichtstun"

Die Betreuer, die Schüler und die Flüchtlinge sind sich einig: Nichtstun und Warten sind das Schlimmste. Die Flüchtlinge dürfen nicht einmal selber kochen, und von Arbeitserlaubnis keine Spur. Also Deutschlernen: "Manche drücken sich um die Kurse, aber die meisten bemühen sich zu lernen so gut sie können", sagen die angehende Sozialbetreureuerin Daniela und ihre Freundin Pooja aus Indien.
Über helle Begeisterung berichtet 72-Stunden-Koordinatorin Sabine Kranzinger auch von vielen der übrigen Projekte. So haben Schüler bei "Tell me more" mit den Senioren des Altersheioms Straßwalchen einen Nachmittag derart liustig "Mensch ärgere dich nicht" oder "Fuche und Henne" gespielt, dass die alten Herrschaften die Schüler gar nicht mehr heimgehen lassen wpllten. Und in "Über Stock und Stein" hat eine Neumarkter Schulklasse einen Fühl- und Tast-Weg gestaltet, bei dem Blinde und Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen die Natur angstfrei erleben konnten.

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