25.07.2017, 15:39 Uhr

Argumente für den Gitzentunnel

Normalität in Bergheim: Dichter Verkehr im Zentrum (Foto: Foto: Gemeinde Bergheim)

Bergheim Verkehrt

BERGHEIM (lin). Die Entwicklung der gesamten Region 'nördlicher Flachgau' hängt am Verkehr, und daher sei der Gitzentunnel von größter Bedeutung. Diese Meinung vertritt Hans Hutzinger, Bürgermeister von Bergheim. "Die Region hat enormes Potenzial, sie gehört neben dem Raum Mödling und Linz Land zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftsräumen", sagt Hutzinger und betont, dass die B156 an der Kapazitätsgrenze angelangt sei. "Wir haben hier Stau und zwar in der früh, zu mittag und abends. Da geht nichts mehr. Wenn wir Entwicklung wollen, brauchen wir den Entlastungstunnel durch den GIitzen. Bergheim selbst ist da nur Beiwerk. Vor allem geht es um unsere nördlichen Nachbarn."

Abwanderung der Betriebe

Bergheim selbst stehe ohnehin schon auf der Bremse, weitere Gewerbewidmungen seien kaum denkbar. "Aber wir beobachten, dass Betriebe nach Oberösterreich abwandern. Salzburg muss sich jetzt übgerlegen, was es will." Zur Zeit läuft die Plaungsphase für den Tunnel, Baubeschluss gibt es allerdings noch keinen.

Öffis parallel ausbauen

"Gitzentunnel hin oder her, die Pendler müssen mit dem öffentlichern Verkehr zur Arbeit gebracht werden. Sonst nützt der Gitzentunnel wenig und der Wirtschaftsverkehr steht bald wieder im Pendlerstau", argumentiert Hutzinger, dessen Gemeinde im Jahr 240.000 Euro zum öffentlichen Verkehr dazu zahlt.

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