19.06.2017, 15:20 Uhr

Der tote Winkel als Gefahr

Der tote Winkel eines Lkw kann eine gesamte Schulklasse verschlucken. Der Fahrer merkt davon nichts. (Foto: Dr. Julia Schrammel)

Strobler Kinder konnten sich in die Lage eines Lkw-Fahrers versetzen und dabei den toten Winkel erleben.

STROBL (buk). Erfahrungen mit dem toten Winkel haben die Schüler der Neuen Mittelschule Strobl nun gemacht. Dabei lautete die Kernbotschaft an die Schüler: "Wenn du den Lkw-Fahrer nicht siehst, dann kann auch er dich nicht sehen." Dadurch sollen künftig Unfälle vermieden werden – eine Sache aller Beteiligten, nicht nur des Fahrers. Um das auch selbst zu erfahren, haben die Jugendlichen die Sicht aus der Kabine erlebt und gesehen, wo ihre Klassenkameraden im toten Winkel verschwinden. "Dabei ist eine ganze Klasse vom Fahrersitz aus nicht zu sehen", weiß Landesrat Hans Mayr.

Risiken trotz Spiegel

Moderne Zusatzspiegel können dieses Risiko zwar mindern, aber nicht ganz verhindern. Vor allem Radfahrer müssen sich an Kreuzungen dessen bewusst sein und damit rechnen, von Autos oder Lkw übersehen zu werden. Die größte Gefahr besteht dabei vor allem auf Höhe des rechten Hinterrades, weil dieses beim Abbiegen näher an den Gehsteig kommt als die Vorderräder. "Es ist von großer Bedeutung, dass wir auf alle Gefahrenquellen im Verkehr hinweisen. Mit dieser Aktion lenken wir das Bewusstsein auf ein oft unterschätztes Risiko", sagt Mayr. Weitere Stationen der Aktion sind Schulen in St. Michael, Henndorf, Wagrain und Hallein.

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