20.06.2017, 22:00 Uhr

Ein Museum auf Rädern

Gemeindepolitiker bei der Arbeit.

In Straßwalchen wurden verschiedene Kulturstätte mit einen Radweg verbunden.

STRASSWALCHEN (jrh). "Wir haben zwar kein Museum, aber dennoch haben wir viele kulturelle Schätze zu bieten", ist Gemeindevertreter Franz Bachleitner überzeugt. Der Straßwalchner bemüht sich schon seit über zwei Jahren leidenschaftlich, um einen beschilderten Radweg in seiner Gemeinde zu bekommen. Jetzt wurde das Projekt mit einem neu geschaffenen Kulturbudget endlich umgesetzt.

Kultur plus Natur

Beim Befahren der circa 35 Kilometer langen Strecke kommen einem 22 Stationen mit historischen Kleindenkmäler unter. Bachleitner will das Heimatbewusstsein in der Bevölkerung stärken: "Deshalb wurden auch bei jeder einzelnen Station Info-Tafeln aufgestellt." Diese beschreiben und erläutern die historische Bedeutung des Denkmals. Neben den ganzen Gebäuden, Kapellen und Kirchen gibt es auch einiges an Natur zu bewundern. "Wir haben mit diesem Projekt versucht, sportliche Aktivität mit Kultur zu verbinden", erklärt Bachleitner.

440 Jahre alter Stein

"Mein persönlicher Favorit ist Irrsdorf. Nicht nur die Kirche sondern auch die Landschaft ist dort einfach wunderschön", schwärmt Bachleitner über diesen Straßwalchner Ortsteil. Der Gemeindevertreter und baldige Gemeinderat für Kultur und Sport, Sebastian Leitl, ist vom neuen Radweg ebenso begeistert: "Mein Highlight ist der alte Grenzstein zu Oberösterreich. Den ließ Kaiser Maximilian II. im Jahr 1577 setzen. Das ist jetzt schon fast ein halbes Jahrtausend her."

Geschichtliches Wanderbuch

Franz Bachleitner hat gleich ein passendes Buch, mit dem klingenden Titel "wandelbar, wanderbar, wunderbar", zum neuen Radweg veröffentlicht.
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