19.05.2017, 15:37 Uhr

Einigung bei Seegrundstücken: Land gab nach

Wallersee

97 Prozent der Pächter haben das Angebot von LH-Vize Stöckl angenommen.

NEUMARKT/SEEKIRCHEN/MATTSEE/OBERTRUM (lin). Lokalaugenscheine, Vermessungen, Debatten und zum Teil hitzige Streitereien - all das hatte die Ankündigung ausgelöst, die Pacht für insgesamt 690 Grundstücke an den Flachgauer Seen zu erhöhen. Dieser Konflikt zwischen dem Eigentümer Land und den Privaten, Vereinen und Organisationen dürfte jetzt beendet sein. Das Land verlangt für seine Grundstücke, die jahrzehntelang weit unter Marktwert verpachtet waren, jetzt deutlich mehr. Aber immer noch wesentlich weniger, als sie eigentlich wert wären.

Stöckls Kompromiss


Die finanzielle Belastung für die Pächter wurde "abgefedert", die Einwände der Pächter wurden "ernst genommen", sagte Stöckl. Auf jene Flächen, die durch die Neuvermessung zwischen Wasser- und Landflächte deutlich größer wurden, hat Stückl 50 Prozent Abschläge gewährt. "Damit wollen wir verhindern, dass es – bedingt durch die größere Fläche einerseits und den höheren Quadratmeter-Preis andererseits – zu einer doppelten Belastung kommt. Jetzt sind auch die letzten Härtefälle abgefedert."
Noch immer kostet die Pacht selbst für die größten und attraktivsten Seegrundstücke nicht mehr als 6.000 Euro im Jahr. Zurückgetreten von diesen immer noch priviligierten Pachtverträgen ist daher noch niemand. 97 Prozent der Pächter haben Stöckls Angebot unverzüglich unterschrieben.
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