20.06.2017, 08:47 Uhr

Grill-Test: Jetzt geht es echt um die Wurst

Die absolut unbestechlichen "Käsekrainer-Experten" vom Wohnheim des SOS-Kinderdorfs in Bergheim.

Diesmal sind die Geschmacksknospen junger Tester gefragt – gesucht wird die perfekte Käsekrainer.

FLACHGAU (big). Sommerzeit ist Grillzeit. Das heißt: Hochsaison für Koteletts, Steaks und Würstel. Laut dem Gourmetmagazin Falstaff ist die Käsekrainer des Österreichers liebste Grillwurst. Doch welche schmeckt am besten?
Die „Jury“: Thomas, Bernhard, Christina und Vivien – vier Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren.

Schwein und einmal vegan

Zur Auswahl standen fünf Käsekrainer von fünf Flachgauer Metzgern sowie – allerdings außer Konkurrenz – eine vegane Wurst der Veganen Metzgerei im bayrischen Waging. Gekostet werden durfte je ein kleines Stück, zwecks Neutralisierung gab es zwischendurch Wasser und Baguette.

Die Würstel-Sieger

Das Fazit der Teenager: Es gibt zwei Favoriten, auch alle anderen Testwürste kamen gut an. Gewonnen hat letztlich die Käsekrainer der Hallwanger Metzgerei Auernig, dicht gefolgt von der Hofmetzgerei Fuchs aus Grödig. Bei beiden war die Haut zart, die Mischung Wurst/Käse perfekt und die Würze gut. Auernigs Käsekrainer hatten mit ein mehr Geschmack dann die Nase vorne. Die Käsekrainer der Fleischhauerei Kröll, Brandstätter und Lettner enthielten allesamt weniger Käse. Auch die Haut war hier teilweise etwas zäher als bei den beiden Favoriten Auernig und Fuchs.

Vegan – top oder flop?

Es muss nicht immer Schweinefleisch sein – wir haben den Jugendlichen auch eine vegane Wurst aufgetischt. „Sieht anders aus, schmeckt anders!“, so das Urteil. Den Mädchen hat es richtig gut geschmeckt, die Burschen konnten mit der veganen Variante weniger anfangen.


Auernig/Hallwang. "Super gut", "Mehr davon!" – so unsere Käsekrainer-Tester einstimmig. Die Mischung von Wurst und Käse wurde als perfekt beurteilt. Insgesamt eine eher würzige, deftige Wurst – ein köstliches Geschmackserlebnis. Auch die Haut ist zart und leicht zu schneiden.



Hofmetzgerei Fuchs/Grödig. Nur hauchdünn geschlagen geben musste sich diese Käsekrainer. Das Urteil der Jugendlichen: Eine sehr gute Wurts , würzig mit genug Käse. Auch die Haut ist zart. Im Vergleich zur Sieger-Käsekrainer fehlt manchen ein Hauch von Würze.



Brandstätter/Obertrum. Bei dieser Käsekrainer fehlte den Jugendlichen die Würze. "Und ich schmecke fast keinen Käse", urteilte Thomas. Die Haut war hingegen gut - nicht zu zäh. "Ist in Ordnung, aber nicht mein Favorit", so das Fazit von Bernhard.



Lettner/Koppl. Im Mittelfeld landete diese Wurst. Insgesamt enthielt diese Käsekrainer nicht soviel Käse, die Würze ist eher mild. Die Haut war etwas zäh. Sehr gut geschmeckt hat diese Wurst nur unserem Bernhard. Er mag es, wenn die Käsekrainer nicht viel Käse enthält.



Kröll/Wals. "Saftig!", lautete das Urteil von Vivien. Thomas hingegen bemängelte: "Mir fehlt irgendwas. Und es ist richtig wenig Käse drin, für Käsekrainer braucht man aber Käse." Was alle vier Tester bemängelten: die eindeutig zu harte Haut.



Vegane Metzgerei/Waging in Bayern. "Riecht gut, schaut aber anders aus". Die vegane Wurst kam bei den Mädchen gut an, die Burschen konnten damit nichts anfangen. "Das ist einmal was anderes, aber sehr lecker. Ich würde es wieder essen", so Christina und Vivien.


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