06.10.2014, 00:00 Uhr

Landesmeisterschaft der Lehrlinge in Tourismusberufen als beste Werbung für Karriere

Tourismusberufe mit hochwertigen Ausbildungen im Aufwind: Nach der Landesmeisterschaft in der Landesberufsschule in Obertrum treten die besten Lehrlinge 2015 bei der Staatsmeisterschaft an.

Beste Karriereaussichten stellt die Tourismusbranche den Lehrlingen in Aussicht. Mit dem Projekt „get a job“ wurden in Pflichtschulen geworben.

OBERTRUM (schw). "Unsere Jugend ist großartig. In den vergangenen zehn Jahren haben die Lehrlinge in Tourismusberufen beim Wettstreit um die Gastlichkeit den Staatsmeistertitel acht Mal im Teambewerb und sechs Mal im Einzelbewerb geholt", erzählte Spartenobmann Albert Ebner von der Wirtschaftskammer Salzburg. "Das ist die Basis für einen erfolgreichen Tourismus", ergänzte Ebner.

Dennoch befindet sich der Fremdenverkehr mit über 7.000 Betrieben und 30.000 Mitarbeitern auf der Suche nach Lehrlingen. "Wir haben 1020 offene Lehrstellen. Dem stehen 478 Lehrstellensuchende gegenüber, obwohl zum Beispiel der Beruf Koch stark an Attraktivität gewonnen hat", erklärte Berufsorientierungspädagogin Katja Polz vom Verein BEN, der im Vorjahr 1.700 Pflichtschüler über die Karrierechancen im Tourismus informierte.

"Jeder zweite Schüler kann sich vorstellen, eine Lehre im Tourismus zu beginnen. Den Anstoß dazu gab das Projekt 'get a job', bei dem die Schüler die tägliche Praxis in den Betrieben kennenlernen", so Polz. Mit der qualitativ hochwertigen Ausbildung liegen die Tourismusfachkräfte weltweit im Spitzenfeld. "Das beweisen viele Österreicher, die in internationalen Häusern arbeiten", betonte Ebner.

Derzeit absolvieren 1.100 Lehrlinge ihre Ausbildung in der Hotellerie und Gastronomie. Bei der vierten Landesmeisterschaft der Lehrlinge in Tourismusberufen gingen 80 Lehrlinge in der Landesberufsschule in Obertrum an den Start. Im nächsten Jahr findet die Staatsmeisterschaft statt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.