19.06.2017, 10:13 Uhr

Naturschutz ist freiwillig

So sehen freiwillige Naturschützer aus: Sie helfen, Schäden zu vermeiden (Foto: Foto: Land Salzburg)

110.000 Arbeitsstunden im Ehrenamt.

SEEKIRCHEN/NEUMARKT (lin). Die Berg- und Naturwacht kontrolliert mit dem Elektroboot vom See aus die Ufer der angrenzenden Naturschutzgebiete Fischtaginger Spitz, Bayrhamer Spitz und Wenger Moor. Überwacht wird dabei zum Beispiel, ob das Badeverbot eingehalten wird. "Aufklärungseinsätze mit dem Elektroboot für die Erhaltung der landschaftlichen Schönheit und der reichhaltigen Natur unseres Landes ist für die 480 ehrenamtlichen Wachorgane der Salzburger Berg- und Naturwacht eine Herzensangelegenheit.", sagte die für Naturschutz zuständige LH-Stv. Astrid Rössler.

Hotspot Flachgau


Von März bis Juli wurden die Natura 2000–Gebiete von den Einsatzgruppen zum Schutz der Wiesenbrüter laufend überwacht. Mehr noch: Die Freiwilligen zeigen den Interessierten die Natur und reinigen die Landschaft von Müll. So organisierte die Einsatzgruppe Seekirchen im Frühjahr wieder eine große Müllsammelaktion gemeinsam mit Schulen und Vereinen.

Anzeigen nur wenn nötig

Die Berg- und Naturwachtorgane sind verpflichtet, festgestellte Übertretungen bei den zuständigen Behörden anzuzeigen. Oft genügen Ermahnungen, denn das Wichtigste ist Aufklärung und Information der Leute über den Sinn und Zweck des Natur- und Umweltschutzes. So können viele Schäden an der Natur präventiv vermieden werden.
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