20.12.2017, 15:00 Uhr

Vom See zur eigenen Liftanlage

Das Zittern um den Winterbetrieb der Skilifte in Hof hat ein Ende. (Foto: Gemeinde Hof)

Bereits am Weihnachtswochenende soll der Betrieb starten. Geplant ist, so oft wie möglich offenzuhalten.

HOF/SEEKIRCHEN (kha/buk). In der sprichwörtlich letzten Minute hat die Gemeinde Hof nun doch noch Betreiber für ihr Skigebiet gefunden. Nach langem Zittern um den Fortbestand der Nussbaumer-Lifte zeigt sich Bürgermeister Thomas Ließ erleichtert. Ihn freut besonders, dass die neuen Partner bereits Erfahrung im Tourismusbereich mitbringen. Bislang betreiben sie einen Campingplatz, zu dem sich jetzt der Skilift gesellt.


Per Zufall zum Skilift

Dabei haben sich Melanie und Hartmut Prietzel aus Seekirchen bereits vor fünf Jahren einmal für die Liftanlage beworben. Nun hat es für die Campingplatz-Betreiber, die per Zufall davon erfahren haben, geklappt: "Wir freuen uns schon auf die Arbeit beim Skilift – vor allem mit den Kindern und Jugendlichen", ist sich das Ehepaar einig. Einziger Unsicherheitsfaktor für den Betrieb ist auch in dieser Saison die Schneelage.

Die Gemeinde hilft mit

Die Gemeinde selbst hat den ganzen Herbst intensiv nach neuen Betreibern gesucht, die auch die Haftung für den laufenden Betrieb übernehmen. Doch allein gelassen werden die neuen Betreiber dennoch nicht: "Die Gemeinde hat als Eigentümerin alle Genehmigungen für den Betrieb eingeholt und unterstützt auch weiterhin finanziell", verrät Ließ. "Es ist kaum damit zu rechnen, dass der Skilift-Betrieb kostendeckend zu führen ist."


Ambitionierte Pläne

Dennoch hegen die neuen Pächter ambitionierte Pläne: Sie wollen die Öffnungszeiten erweitern und auch den abendlichen Flutlichtbetrieb ausbauen. "Früher war Montag und Dienstag Ruhetag. Das wollen wir abschaffen", sagt Hartmut Prietzel. So gut wie möglich soll ab der geplanten Eröffnung zum Weihnachtswochenende ein durchgehender Betrieb herrschen. Starke Unterstützung erfährt das Unternehmerpaar dabei aus der Gemeinde selbst: "Alle Beteiligten in Hof haben wunderbar zusammengearbeitet", so Melanie Prietzel.

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