12.09.2014, 13:39 Uhr

Kommentar: „Soziale Heimatpartei“ alles andere als sozial

Die FPÖ schreibt in einer Aussendung, dass sie weitere 24 Asylbewerber in Neumarkt verhindern würden. Es wäre für die Bevölkerung nicht „zumutbar“. – Hallo? Bitte, welche „Gefahr“ soll von diesen traumatisierten Kriegsflüchtlingen aus Syrien – von da kommen nämlich besagte Asylbewerber – ausgehen?
Fast 200.000 Menschen wurden dort im Bürgerkrieg bisher getötet, rund 2,6 Mio. flohen vor Assads Schergen. Die UNO bezeichnet diese Flüchtlingskrise als die schlimmste seit dem Völkermord in Ruanda in den 1990er Jahren!
Wie viele andere Länder hat sich auch Österreich dazu entschlossen, zusätzlich syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Gott sei Dank leben wir in Frieden und können traumatisierten Kriegsflüchtlingen einen sicheren Aufenthaltsort bieten.
Unter dem Nazi-Regime waren seinerzeit viele Österreicher froh, dass sie als Regimegegner, Kriegsdienstverweigerer und vor allem Juden in anderen Ländern aufgenommen wurden und der sicheren grausamen Ermordung entkommen sind. Das sollte der „sozialen Heimatpartei“ einmal zu denken geben, wenn sie behaupten, Flüchtlinge wären „unzumutbar“!
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