13.09.2017, 11:11 Uhr

"Team corratec" gewinnt Teamwertung souverän

Bernd Hornetz (Position 1), Michael Markolf (Position 2), Stefan Oettl (Position 6) und Martin Reisner (Position 11) in der Spitzengruppe. (Foto: Team corratec)
FUSCHL (jrh). Bei der legendären Eddy Merckx Classic vergangenen Sonntag (10. September) galt es 169 Kilometer und gleichzeitig mehr als 2.600 Höhenmeter zu überwinden – begleitet vom strömenden Regen wohlgemerkt. Das vierköpfige "Team corratec" – bestehend aus Michael Markolf, Stefan Oettl, Martin Reisner und Bernd Hornetz – war dank der intensiver Vorbereitung guter Dinge. Die Deutschen wollten beim letzten Rennen der Saison noch einmal Vollgas geben.

Perfekte Taktik

Beim Teambriefing am Abend vor dem Radmarathon wurde noch die Mannschaftstaktik besprochen. Von Beginn an wollte man mit dem ganzen Team an der Spitze präsent sein, was auch gelang. Nach einer aktiven – fast schon hektischen – Startphase war das gesamte "Team corratec" in der zwölf Mann starken Führungsgruppe vertreten. Die Gruppe konnte sich auch gleich deutlich von den Verfolgern absetzen.

Pech für Bernd Hornetz

Alles lief perfekt. Doch bei Kilometer 40 riss die Speiche am Hinterrad von Bernd Hornetz. Der technische Defekt bremste das Team etwas ein. In der Spitzengruppe befanden sich somit nur noch Michael Markolf, Stefan Oettl und Martin Reisner. Alle drei konnten sich auch lange in der Gruppe halten und fuhren bis ins Ziel ein taktisch versiertes Rennen. Gegen Ende musste Martin Reisner zwar noch abreißen, konnte aber – genauso wie Bernd Hornetz – mit viel Engagement den Zeitrückstand in Grenzen halten.


Gute Ergebnisse

In einem spannenden Zielsprint eroberte Michael Markolf den dritten Platz. Nach 169 Kilometer fehlten am Ende nur eineinhalb Sekunden auf den Sieg. Gleich hinter Markolf (4:43.40,6) reihte sich Stefan Oettl (4:43.45,8) auf Rang vier ein. Damit sicherte sich Oettl den Sieg in der Master-Wertung (Altersklasse 40 bis 50). Martin Reisner (4:53.28,0) belegte mit weniger als zehn Minuten Rückstand den 17. Platz. Bernd Hornetz (4:56.02,4) kämpfte sich nach dem technischen Defekt zurück und landete auf Rang 21. In der Master-Wertung (Altersklasse 40 bis 50) lag er damit auf den siebten Platz.
Mit dieser grandiosen Mannschaftsleistung konnte das "Team corratec"  am Ende über den verdienten Sieg in der Teamwertung jubeln.

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