21.11.2016, 00:00 Uhr

Regionalitätspreis für das Werkschulheim Felbertal

Wuzzlertisch: Geschäftsführer Bernhard Reichl ist von den tollen Arbeiten der Schüler begeistert.
Den Regionalitätspreis 2016 in der Kategorie "Bildung und Forschung" überreichten die Bezirksblätter Salzburg an das Werkschulheim Felbertal in Ebenau.
EBENAU (schw). "Wir freuen uns sehr über diesen Preis und gestalten dafür extra eine Vitrine", so Geschäftsführer Bernhard Reichl vom Werkschulheim Felbertal in Ebenau, der kürzlich gemeinsam mit Obmann Wolfgang Saliger das "Herz aus Salz" aus den Händen des Landeshauptmanns Wilfried Haslauer und der Bezirksblätter Salzburg entgegennehmen konnte. Die Schule legt großen Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit und ist somit ein Vorzeigeprojekt des Landes. Besonders in Schwung gehalten werden vom Werkschulheim regionale Wirtschaftskreisläufe. "Produkte für die Küche und den Schulbetrieb, aber auch die Vergabe der Aufträge bei Bauvorhaben werden an regionale Firmen vergeben", erklärt Reichl. Besonders im Bereich der Küche wird auf die regionale Qualität der Bäcker und Metzger gesetzt. "Die Vergabe der Aufträge erfolgt nicht nach dem Billigstbieterprinzip, sondern der Bestbieter bekommt den Zuschlag. Das gleiche gilt auch für die Bereiche Energie und Service", fügt der Geschäftsführer hinzu.
Gestärkt werden regelmäßig auch soziokulturelle Strukturen. "Wir setzen immer wieder Projekte mit sozialen Einrichtungen oder Gemeinden um. In einem gemeinsamen Projekt mit der Gemeinde Ebenau wurden die Gedenktafeln an der Kirchenmauer durch unsere Schüler restauriert und auch geschichtlich aufgearbeitet", so Reichl. Regelmäßig angeboten wird zudem ein Repair-Cafe. Personen aus den umliegenden Gemeinden können mit defekten Haushaltsgeräten oder Einrichtungsgegenständen ins Werkschulheim kommen. "Hier wird von Schülern gezeigt, wie diese Gegenstände möglicherweise selbst repariert werden können. Somit werden soziale Kontakte geknüpft und gleichzeitig ein Beitrag gegen die "Wegwerfgesellschaft" geleistet", betont Reichl und fügt hinzu: "Die Umwelt wird entlastet, weil alle Gebäude des Werkschulheims seit 2009 durch ein Biomasseheizwerk mit Wärme versorgt werden. Weiters befinden sich auf fast allen Gebäuden Photovoltaik-Anlagen zur Stromproduktion", ergänzt er.
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