Donauturm: Neues Design und digitale Spielereien

Ab sofort kann man vom Donauturm aus wieder den Blick über ganz Wien und Umgebung genießen.
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  • Ab sofort kann man vom Donauturm aus wieder den Blick über ganz Wien und Umgebung genießen.
  • Foto: Donauturm
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DONAUSTADT. Unter dem Motto "top of vienna" wurde der Donauturm nach viermonatiger Renovierung wieder eröffnet. Rund 8,5 Millionen Euro kostete der Umbau. Die Renovierung setzte man gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) um.

Neben den veränderten Lokalnamen "Turmrestaurant" und "Turmcafé", gibt's unter anderem neue Böden, hellere Beleuchtung und neue Wandfarbe, sowie interaktive Bildschirme. Für Besucher hat sich aber auch preislich etwas getan. 


Sehr schön gelungen: Das neue Logo des Donauturms. 

Inneneinrichtung: Neuinterpretionen der 60er Jahre

Beim Betreten des Gebäudes sticht der großzügige, neue Eingangs- und Kassabereich ins Auge. Zuvor war auf dem selben Raum Eingang, Kasse, Shop und Ausgang vereint. Den Boden erneuerte man entsprechend des ursprünglichen Erscheinungsbildes: Die großen dunkelgrünen Fliesen fertigte man im Design jener aus dem Jahr 1964 an. Selbiges gilt für viele Aspekte des Umbaus. Auch den Wandanstrich führte man mit hellem Grau zum einstigen Erscheinungsbild zurück. "Wir wollten den Donauturm als Wahrzeichen erhalten, als das was er ist: Ein wunderschöner Aussichtspunkt," erzählt Unternehmenssprecherin Claudia Pich.

Der gesamte Donaupark, inklusive des 255 Meter hohen Wahrzeichens steht unter Denkmalschutz, weshalb man sämtliche Veränderungen und Erneuerungen mit dem BDA abklären musste. Neben zeitloser und reduzierter Inneneinrichtung, gibt's im Erdgeschoß interaktive Multitouchwalls. Besucher können sich rund 60 Stories und Rätsel zu Donauturm, Wien und Österreich die Wartezeit auf den Lift verkürzen. Infos gibt's etwa über die Gartenschau von 1964, bei der der Donauturm das erste Mal seine Türen öffnete.

Auf der 150 Meter hohen Außenterrasse angekommen, bieten interaktive Panoramabildschirme Infos zur Umgebung. Klickt man auf eine der Attraktionen, erscheint diese im Großformat samt Infos. Ein spezieller Nachtmodus zeigt Besuchern auch bei Dunkelheit die Highlights der Stadt. Zudem kann man beim neuen Fotoautomaten Bilder von sich selbst machen, Attraktionen der Stadt digital ergänzen und vor Ort ausdrucken. Nicht mehr möglich ist Bungee Jumping. "Es passt nicht zum neuen Konzept," erklärt Pich. Fünf Meter höher, hat sich auf der Innenterrasse nicht viel verändert. Ergänzt wurden auch hier interaktive Panoramabildschirme.

Café und Restaurant am Turm

Die Speisekarte der sich drehenden Lokale bleibt beim Alten. Auf 160 Metern Höhe gibt's im Turmcafé Klassiker, wie Kaisergugelhupf, Sachertorte oder Melange. Zehn Meter höher im Turmrestaurant gibt's  Wiener Küche und Saisonales, wie Spargelgerichte. Nach dem neuen Motto "top of vienna" bietet man nur mehr Weine an, deren Anbaugebiete vom Turm aus zu sehen sind. So gibt's zum Beispiel edle Tropfen aus dem Burgenland oder dem Weinviertel. Nach wie vor kann man samstags zum Brunch oder zum Vollmond-Dinner, inklusive Räucherung und Kartenlegen, kommen.

Ein Update erhielt das Design der beiden Lokale. Die Dreiecke am grauen Teppichboden erinnern an die Form der Aussichtsterrasse. Die Innenwände verkleidete man mit einem rot-gelb-orangen geometrischen Stoff. Tische und Sessel sind puristisch in dunklem Holz gehalten.

Brauerei, Shop und Donaucafé

Wenig Infos gibt's bislang zum neuen Pavillion, der aktuell noch einer Baustelle gleicht. Bekannt ist nur, dass in diesem ein großer Shop, das Donaucafé und das Donaubräu ihren Platz finden. "Im Donaubräu wird es eigens für den Donauturm gebrautes Bier geben," erzählt Pich. Derzeit laufen noch die nötigen Behördenverfahren. Wann Shop, Donaucafé und Donaubräu eröffnen werden, ist noch nicht bekannt.

Neben weiteren kleinen Veränderungen des Gebäudes, sind Quizzes auch auf den Bildschirmen der Aussichtsterrassen geplant. Rollstuhlrampen sind auf der Außenterrasse derzeit nicht vorhanden, jedoch werden sie nach einer Überholung bald wieder an ihren ursprünglichen Platz angebracht. Anstelle der Fotografen im Eingangsbereich soll es eine neue Fotoecke geben.

Öffnungszeiten und Preise

Der Donauturm hat täglich von 10-0 Uhr geöffnet, die letzte Auffahrt ist um 23.30 Uhr möglich. Das Turmrestaurant kann man täglich von 11.30-16 und 18-0 Uhr, das Turmcafé von 10-0 Uhr besuchen.

Ein Ticket für Erwachsene gibt's anstatt 9,90  nun um 14,50 Euro. Für Kinder kostet es 9,90 Euro und für Senioren um 11 Euro.

Pride Dinner am Donauturm

Besondere Empfehlung: Am 8. Juni gibt's am Turm anlässlich der "Vienna Pride Week" das "Pride Dinner" mit eigenem Menü. Unbedingt reservieren! 

Autor:

Kathrin Klemm aus Leopoldstadt

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