Nervigste Ampel bleibt

FPÖ-Bezirksrat Karl Mareda und BV-Stellvertreter Kurt Mörz fordern bauliche Änderungen für die Sicherheit der Bürger.
  • FPÖ-Bezirksrat Karl Mareda und BV-Stellvertreter Kurt Mörz fordern bauliche Änderungen für die Sicherheit der Bürger.
  • hochgeladen von Anja Gaugl

(ag). Im Sommer 2011 wählten über 3.800 Wiener die nervigsten Ampeln Wiens – Platz 10 belegte eine Kreuzung in Floridsdorf.

Der Verkehrsknoten Prager Straße und Rußbergstraße sorgt bei Fußgängern und Autofahrern für Ärger. Die Kreuzung wird verkehrsabhängig mit bis zu fünf Phasen gesteuert. So kommt es zu langen Wartezeiten – besonders, wenn die Straßenbahn ihren Vorrang beansprucht. Gerade die Fußgänger als schwächste Verkehrsteilnehmer leiden unter der Ampelschaltung.

Kurze Grünphase
Die FPÖ-Floridsdorf reichte bereits 2008 einen Antrag zur Verlängerung der Grünphase für die benachteiligten Fußgänger ein – bis heute ohne Veränderung. Hauptkritikpunkt ist der stadteinwärts gelegene Schutzweg der Prager Straße.
Im Selbstversuch der bz hat es die sportliche Testperson trotz zügigem Tempo nur bis zu den Straßenbahnschienen in der Fahrbahnmitte geschafft. Gestoppte Grünphase: fünf Sekunden.
Von Seiten der MA 33 heißt es jedoch: der Schutzweg wird mit zehn Sekunden Grünzeit und 16 Sekunden Räumzeit signalisiert. In dieser Zeit kann der 19 Meter lange Schutzweg auch von älteren Personen problemlos bewältigt werden.

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