Donauinsel
Sind Beachvolleyballplätze bald kostenpflichtig?

Verschiedene Kulturen, unterschiedliche Spielstärken und Groß und Klein finden sich bei den Beachvolleyball-Plätzen auf der Donauinsel ein.
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  • Verschiedene Kulturen, unterschiedliche Spielstärken und Groß und Klein finden sich bei den Beachvolleyball-Plätzen auf der Donauinsel ein.
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Gerüchte über kostenpflichtige Plätze setzen die Beachvolleyballer der Donauinsel in Aufregung.

FLORIDSDORF. Seit Anfang Mai kursieren Gerüchte unter den Sportlern, dass drei der vier kostenfreien Beachvolleyball-Plätze auf der Donauinsel, Höhe der U-Bahnbrücke U6, ab August von einem Gastronomen übernommen werden sollen. Diese will die Plätze pflegen und kostenpflichtig vergeben, wobei Anmeldungen online erfolgen müssen und auch günstige Jahres-Abos vorhanden sein sollen. Die Gerüchte basieren auf Auskünfte der MA 45, Wiener Gewässer, und des Vereins Timeout-Beachcamps an Privatpersonen, offiziell gibt es dazu nur wenig Stellungsnahmen.

Mathilde Urban, Pressesprecherin MA 45, kennt das Projekt zwar, meint aber: „Ich kann noch keine Details dazu berichten. Bitte einfach um ein wenig Geduld.“ Bei Abschluss aller offenen Fragen will man an die Öffentlichkeit gehen. Auch bei Timeout-Beachcamps lautet die Auskunft: „Wir sind als Kooperationspartner mit dabei. Leider sind zentrale Punkte noch nicht geklärt, daher bitten wir um Geduld.“ Bezirksvorsteher Georg Papai ist über eine Vermarktung der Beachvolleyball-Felder nicht unterrichtet.

Keine offizielle Antwort

Der Ärger der Beachvolleyballer richtet sich sowohl gegen die Kostenpflicht, als auch gegen den Ersatzplatz am Floridsdorfer Ufer. Durch die Nähe zum Kinderspielplatz, dem geringen Auslauf und der Lage wird der unter den Sportfreunden nicht als gut bewertet. Die Sicherheit der Kinder und der Besucher der Liegewiese kann dabei nicht gewährleistet werden.

Auf der Donauinsel hat sich in den letzten Jahren eine Gruppe von rund 220 Beachvolleyballern gefunden, die regelmäßig dem Sport nachgehen. Die Gruppe schätzt dabei die Verschiedenartigkeit der Gruppe, das Miteinander und en wie Kurzurlaub anmutenden Zeitvertreib auf der Donauinsel. Karina: „Von absoluten Anfängern, die den Ball über eine Schnur "schupfen" bis hin zu C-Cup-Spielern findet sich hier alles. Alle haben das gleiche Ziel: sich wohl fühlen, abschalten und gemeinsam beachen!“ 

Fangemeinde ist empört

Ian ergänzt: „Die Beachvolleyball-Plätze auf der Donauinsel sind seit 25 Jahren gratis. Ich kam 1998 alleine als Ausländer und war willkommen.“ Bernhard bestätigt die soziale Durchmischung und Integration. Karin genießt als junge Frau den Mannschaftssport auf der Donauinsel, weil sonst Käfige männerdominiert sind. Kathi fasst schließlich zusammen: „ Bei kostenpflichtigen Plätze hatte ich den Sport nie aufgenommen.“

Trotzdem wehrt sich die Gruppe nicht gegen kostenpflichtige Plätze auf der Donauinsel, denn die Insel ist groß und es gäbe genügend Platz für weitere Plätze. Lediglich die vorhandenen Plätze sollten nicht verpachtet oder verkauft werden.

Autor:

Sabine Krammer aus Floridsdorf

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