Floridsdorf
Staub und Ärger durch Radfahrer an der Oberen Alten Donau

Manfred Rehling (75 Jahre) aus Wien Donaustadt zeigt auf der Karte, wo es an der Alten Donau zu Problemen mit Radfahrern kommt.
  • Manfred Rehling (75 Jahre) aus Wien Donaustadt zeigt auf der Karte, wo es an der Alten Donau zu Problemen mit Radfahrern kommt.
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  • hochgeladen von Oscar Richter

An der Oberen Alten Donau wirbeln Radler mächtig Staub auf. Das wird jetzt ein Fall für den Grätzelpolizisten.

FLORIDSDORF. Der Sommer neigt sich zwar dem Ende zu, aber das Thema Radfahrer und Spaziergänger bzw. Erholungssuchende an der Alten Donau bleibt weiterhin brisant. Das beste Beispiel dafür ist die Strecke zwischen Fultongasse und Drygalskiweg an der Oberen Alten Donau, die von beiden Seiten gern und oft genutzt wird. Auch Pensionist Manfred Rehling geht dorthin, um sich zu entspannen oder bei schönem Wetter auch zu baden. Das Problem seit Jahren: rasende Radfahrer.

Bei der Strecke zwischen Fultongasse und Drygalskiweg handelt es sich um einen so genannten "Treppelweg" aus Kies. Ein Schild weist die Strecke zudem als "Fußgängerweg" aus. Er ist damit ausschließlich für Spaziergänger oder im Sommer als Zugang für Badegäste gedacht, die den etwa sechs Meter langen Grünstreifen zum Liegen an der Alten Donau nutzen wollen. Trotzdem ist der Weg auch bei Radfahrern beliebt. Eine ähnliche Situation gibt es auch im Nachbarbezirk Donaustadt entlang der Rehlackenwiese. Hier wurden schon vor längerer Zeit Betonblöcke aufgestellt, die die Radfahrer vor dem Weg stoppen sollen.

Beschimpfungen und Staub

Zusätzlich zu gefährlichen Situationen zwischen Fußgängern und Radfahrern wirbelt die ganze Sache im wahrsten Sinne des Wortes gehörig Staub auf. Manfred Rehling: „Stellen Sie sich vor, sie sitzen oder liegen da, und ständig bekommen sie den Staub von den vorbeifahrenden Radlern am Fußweg ab", sagt er. Oft schon habe er versucht, die Radfahrer aufmerksam zu machen, dass hier Radfahren eigentlich verboten sei: „Aber die Schimpfworte, die ich da bereits gehört habe, die will ich gar nicht wiederholen. Die fahren einfach weiter wie die Wilden.“

Öfter schon hat sich der rüstige ehemalige Lehrer an den Bürgerdienst und andere öffentliche Stellen mit einer Beschwerde gewandt, doch all seine Bemühungen, die Situation zu ändern, blieben ohne Erfolg. „Es ist ja nicht nur der Staub, es ist ja auch gefährlich", sagt er. "Am Gehweg sind viele Eltern mit Kindern unterwegs, die müssen den Radfahrern immer ausweichen, da kommt es schon oft zu brenzligen Situationen.“

Radfahren verboten

Dabei wäre laut Rehling das Problem einfach zu lösen: „Es fehlen Schilder, die Radfahren am Gehweg verbieten. Ich denke, viele wissen einfach nicht, dass sie hier Verbotenes tun.“ Aber auch ohne Schild versteht Rehling nicht, warum die Radler unbedingt auf dem Kiesweg fahren müssen: "Parallel verläuft eine asphaltierte Straße. Die ist doch viel praktischer."
Bezirksvorsteher Georg Papai hat sich der Sache bereits angenommen. Er verspricht: „Ich habe mit der Grätzelpolizei Donaufeld gesprochen und sie damit beauftragt, hier schwerpunktmäßig zu kontrollieren.“

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