bz-Umfrage zur Wien-Wahl 2020
"Hört auf, Floridsdorf zu verbauen"

Dass das Donaufeld zum Stadtentwicklungsgebiet geworden ist, tut vielen Floridsdorferinnen und Floridsdorfern weh.
  • Dass das Donaufeld zum Stadtentwicklungsgebiet geworden ist, tut vielen Floridsdorferinnen und Floridsdorfern weh.
  • Foto: Manfred Kaiser
  • hochgeladen von Christine Bazalka

Wir haben gefragt, was die bz-Leserinnen und -Leser vor der Wahl am 11. Oktober bewegt, und sie haben sich zahlreich zu Wort gemeldet. Die Antworten zeigen, dass der Verlust von Grünflächen mit Sorge beobachtet wird und die Infrastruktur im Bezirk durch den starken Zuzug belastet scheint.

FLORIDSDORF. Viele Floridsdorferinnen und Floridsdorfer haben in den letzten Wochen an die bz-Wiener Bezirkszeitung geschrieben. Zu unseren vier Fragen, die wir im Rahmen des Wahlkampfs an die Bezirkspolitik stellen wollen, hatten sie viel zu sagen. Viele wohlüberlegte und konstruktive Antworten sind bei uns eingetroffen. Sie zeigen, dass die Lebensqualität im Bezirk nach wie vor sehr hoch ist, dass das starke Wachstum in den letzten Jahre aber für viele auch Probleme mit sich gebracht hat.

Wie können sich Neubauten in bestehende Gebiete einfügen?

Auf diese Frage war die Resonanz am größten und eigentlich alle waren sich einig: Grünräume sollen nicht im selben Ausmaß verbaut werden wie bisher. Dass Floridsdorf in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchgemacht hat, spürt man an allen Ecken des Bezirks: Von Stammersdorf bis zur Alten Donau, von Leopoldau bis ins Bezirkszentrum: Überall sind neue Wohnbauten entstanden.

Die Bezirksbevölkerung ist allein in den letzten zehn Jahren um beinahe 20 Prozent gewachsen (wienweit waren es nur 13,4 Prozent). Dass die Stadt wächst, beklagen die Bewohnerinnen und Bewohner des 21. Bezirks aber nicht, sie stört, wie sie wächst: Überdimensionierte Mehrparteienhäuser in Kleingartensiedlungen scheinen dabei besonders zu stören.

Viele haben den Eindruck, dass es hier auch unter dem Gesichtspunkt der Klimakrise eine Fehlentwicklung gibt. Unversiegelte Flächen zur landwirtschaftlichen Nutzung und Kühlung der Umgebung zu erhalten, ist auch ein häufiges Argument gegen die weitere Verbauung des Donaufelds. Dass dieses Grüngebiet, das noch landwirtschaftlich genutzt wird, mit 6.000 Wohnungen bebaut wird, tut vielen weh.

Klicken Sie sich durch die Galerie und sehen sie selbst, was die Floridsdorferinnen und Floridsdorfer zum Thema Verbauung zu sagen haben:

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Gibt es genug Ärztinnen und Ärzte?

Wie steht es um die Gesundheitsversorgung im Bezirk? Einerseits ist die Eröffnung der Klinik Floridsdorf nun endlich geschafft, andererseits beklagen viele einen Mangel an Fachärztinnen und -ärzten mit ÖGK-Vertrag im Bezirk.

Klicken Sie sich durch die Galerie um zu sehen, was die Floridsdorferinnen und Floridsdorfer zum Thema Kassenfachärztinnen und -ärzte geschrieben haben:

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Soll das Parkpickerl eingeführt werden?

Das ist die Frage, die die gegensätzlichsten Antworten hervorrief. Auf der einen Seite finden viele, dass der Autoverkehr nicht mehr länger das Stadtbild dominieren sollte und lieber bessere Rad- und Öffi-Infrastruktur geschaffen werden sollte, statt um Parkplätze zu streiten. Andere sehen das steigende Verkehrsaufkommen kritisch und wünschen sich ein Parkpickerl, um die ewige Parkplatzsuche vor der Haustür zu beenden. Es gibt aber auch genügend Bezirksbewohnerinnen und -bewohner, die das Pickerl komplett ablehnen und ausschließlich die Pendler zur Kasse bitten wollen.

Klicken Sie sich durch die Galerie um zu sehen, wie sehr die Meinungen zum Parkpickerl auseinandergehen:

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Wo soll der öffentliche Verkehr verbessert werden?

Hier waren die Meinungen wiederum großteils übereinstimmend: Was die Öffis angeht, ist in Floridsdorf auf jeden Fall noch Luft nach oben. Viele sind teils öffentlich, teils mit dem Auto unterwegs und würden letzteres gerne öfter stehen lassen. Einkäufe oder nächtliche Unternehmungen sind aber aufgrund langer Fußwege oder großer Intervalle oft zu beschwerlich.

Klicken Sie sich durch die Galerie um zu erfahren, welche Grätzel nach Meinung der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer dringend eine bessere Anbindung benötigen:

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