Floridsdorfs Beachboy war die Sensation bei der EM in Klagenfurt !

DAS Sensationsteam bei der Heim-EM: Lorenz Petutschnig (li.) und Floridsdorfs Beachboy Tommy Kunert
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  • hochgeladen von Franz Kunert

Das Beachvolleyballteam Thomas Kunert und Lorenz Petutschnig bekam für die Heim-EM in Klagenfurt eine Wildcard, um überhaupt an den Start gehen zu dürfen. Mit Rang 9 waren sie DAS Überraschungsteam dieser Heim-EM !

Was sie dann am Centercourt von Klagenfurt für eine Performance ablieferten, war schlichtweg sensationell. Als letztgesetztes Team (Nummer 32) bekamen es die Youngsters in den Gruppenspielen mit den Europaranglistenersten und späteren Silbermedaillengewinnern Samoliovs/Smedins J. (LAT), den Norwegern Horrem/Eithun (#16) und den Letten Soronkins/Smedins T. (#17) zu tun.

Gleich im ersten Gruppenspiel gegen die Norweger zeigten Kunert/Petutschnig ihr volles Können und zwangen die Fünftplatzierten des letzten Grand Slam Turniers in Long Beach mit 21:16, 19:21 und 15:10 in die Knie.

Am zweiten Spieltag hielten sie gegen die späteren Vizeeuropameister nur im ersten Satz mit, den sie aber auch mit 18:21 abgeben mussten. Im zweiten hatten sie mit 10:21 deutlich das Nachsehen.

Damit kam es im letzten Gruppenspiel zu einem Entscheidungsmatch gegen Lettland. Am bis auf den letzten Platz gefüllten Klagenfurter Centercourt ließen die Österreicher keinerlei Zweifel über den Ausgang des Spieles aufkommen. Mit 21:13 und 21:19 kamen sie nie in Bedrängnis.

Durch die ausgeglichenen Ergebnisse der anderen Gruppenspiele reichte es aber trotz zweier Siege nur zum dritten Gruppenrang und das bescherte ihnen in der nächsten Runde ein Hammerlos: die dreifachen Europameister und Vorjahressieger in Klagenfurt, Nummerdor/Schuil aus den Niederlanden.

Doch die beiden Österreicher zeigten keinerlei Respekt vor den Beachvolleyballlegenden und hielten den ersten Satz offen, ehe sie ihren siebenten Satzball zum 31:19 verwerteten. Damit war die Stimmung am Centercourt vor 10000 Zuschauern am Kochen. In den zweiten Satz starteten Kunert/Petutschnig noch kaltschnäuziger und deklassierten ihre Vorbilder mit 21:13.

Nach dem Super-Freitag, an dem alle 6 Spiele mit österreichischer Beteiligung am Centercourt mit 6 AUT-Siegen geendet hatten, gab es beim Publikum dann kein Halten mehr, die Zuseher tobten minutenlang.

Tom Kunert: „Einfach eine irre Partie! Ein Lebenstraum geht in Erfüllung. Uns ist einfach alles aufgegangen. Das Spiel war so anstrengend, wir haben uns nicht einmal mehr richtig freuen können, weil die Energie gefehlt hat. Es ist unglaublich, aber jetzt ist alles möglich.“

„Das Schönste, was ich je erlebt habe“, so Lo Petutschnig, „wir haben gegen zwei echte Beachlegenden gespielt und fahren da im zweiten Satz drüber. Es war das Spiel unseres Lebens. Egal wie wir den Ball berührt haben, es war richtig.“

Am Samstag trafen Kunert/Petutschnig dann auf Spaniens Topteam Herrera/Gavira, die späteren Europameister. Im ersten Satz forderten sie den Spaniern alles ab, hatten sogar Satzbälle, verloren ihn aber in der Gluthitze von Klagenfurt mit 23:25. Im zweiten Satz hatten sie nur einen ganz kleinen Hänger, aber den nützten die Routiniers sofort eiskalt aus und siegten mit 21:16.

Die Enttäuschung der beiden jungen Spieler unmittelbar nach dem Ausscheiden war deutlich zu sehen, wenige Stunden später konnten sie sich aber über Rang 9 bei der Heim-EM schon wieder freuen. Ein weiteres absolutes Topergebnis !

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