23.10.2017, 13:39 Uhr

Umbau der Brünner Straße - Neues für Rad und Fußgänger

In diesem Abschnitt wird ab 2018 gebaut. (Foto: APA/Scherzer)

Die Wasserleitungen auf der Brünner Straße werden erneuert. Ab 2018 wird dann vieles neu.

FLORIDSDORF. Zwei große Wasserrohrbrüche mit starken Überschwemmungen in den letzten Jahren sind genug. Daher werden die Wiener Wasserwerke voraussichtlich 2018 die Hauptwasserleitung auf der Brünner Straße zwischen Am Spitz und der Katsushikastraße erneuern. Aufgrabungen und Behinderungen in beiden Fahrtrichtungen sind zu erwarten. Bezirksvorsteher Georg Papai: „Die neuen Wasserleitungen sind aufgrund des Alters des vorhandenen Wasserleitungshauptrohrnetzes für uns sehr wichtig!“

Die notwendigen Baumaßnahmen erlauben gleichzeitig eine kosteneffiziente Neugestaltung der Verkehrsoberfläche in der Brünner Straße. Dazu gibt es den Vorschlag der MA 28, Straßenverwaltung und Straßenbau, einen Mehrzweckradweg mittels Bodenmarkierung anzubringen. „Reine Bodenmarkierungen sehen die Verkehrsteilnehmer nicht positiv, weil es schnell zu einem Kontakt zwischen Autofahrern und Radfahrern kommen kann“, so Papai. Er schlägt daher einen baulich getrennten Radweg wie auf der Floridsdorfer Hauptstraße vor. Da die Brünner Straße jedoch eine Bundesstraße ist, kann der Bezirk nur seine Ideen und Wünsche einbringen.


Getrennter Radweg

Laut der MA 28 ist der geplante Radweg ein wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz zwischen Brünner Straße, Katsu-shikastraße sowie Floridsdorfer Hauptstraße und ein deutlicher Wunsch der Bevölkerung. Nach der vorliegenden Planung durch die MA 28 und Berechnungen der Fachdienststellen fallen durch einen getrennten Radweg insgesamt 15 Parkplätze weg. Gleichzeitig würde es im Abschnitt zwischen Am Spitz und Katsushikastraße zu einer Verringerung der Gehsteigbreiten kommen. „Mir wäre es wichtig, dass es zu einer Verschmälerung des konzipierten Radstreifens in seiner gesamten Länge von zwei Metern auf 1,6 Meter kommt, da es sich um einen richtungsgebundenen Radweg ohne Begegnungsverkehr handelt“, so Papai. Die so gewonnenen 40 Zentimeter könnten den zukünftigen Gehsteigen zugerechnet werden. Zurzeit tagt die Floridsdorfer Verkehrskommission, die deutliche Verbesserungen ausarbeiten will.
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