08.09.2014, 16:28 Uhr

Floridsdorfer fährt zur Europameisterschaft

Thomas Kain ist in Großjedlersdorf aufgewachsen und seit seiner Kindheit von der Leichtathletik begeistert.

Leichtathlet Thomas Kain schafft das Limit für 400-m-Hürden für die EM in Zürich.

FLORIDSDORF. „Ein Limit für eine Europameisterschaft zu schaffen, ist etwas ganz Besonderes, denn damit gehöre ich zu den besten 50 Hürdenläufer in Europa“, ist der 21-Jährige von der eigenen Leistung überzeugt, auch wenn in Österreich oft nur Pokale und Medaillen zählen. Der mehrfache Staatsmeister hat sich aber ehrgeizige Ziele gesetzt: Neben dem guten Abschneiden bei der EM in Zürich ab 12. August will er sich auch für die Olympischen Spiele in Rio 2016 qualifizieren. „Dann gehöre ich zu den besten 50 der Welt!“ lacht Kain. Die Bedingungen dazu sind in Österreich nicht besonders gut, weil dem Heeressportler oft Trainingspartner fehlen.

Zur Gaudi mit Leichtathletik begonnen

Thomas Kain ist in Großjedlersdorf aufgewachsen und wenn er nicht gerade bei Wettkämpfen in ganz Europa oder in Übersee ist, lebt und trainiert er hier. Begonnen hat er mit sieben Jahren spaßhalber bei Kinderzehnkämpfen mitzumachen, um dann mit 12 Jahren die Liebe zur Leichtathletik zu finden. Seine sportliche Heimat ist der ATSV in Stadlau, für Ausdauertraining nutzt er aber gerne die Wege beim Marchfeldkanal. Seine Eltern, selbst Sportler, haben ihm immer unterstützt, motiviert und mit sanftem Druck überredet, weil „ich hatte Hemmungen alleine zu einem unbekannten Verein zu gehen“, so Kain.

Nachtrag: Bei der EM in Zürich schied Thomas Kain zwar im Vorlauf über 400 Meter Hürden aus, konnte aber trotzdem einen Erfolg verbuchen: Mit 50.90 Sekunden verbesserte er seine persönliche Bestzeit um drei Hundertstel.
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