Der Wald schenkt Energie!

Das Projekt-Team: Strasser, Spinka, Naderer, Kantilli und Steinbeiß.
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  • Das Projekt-Team: Strasser, Spinka, Naderer, Kantilli und Steinbeiß.
  • hochgeladen von Elisabeth Hostinar

BEZIRK FREISTADT. Es tut einfach gut, einen Waldspaziergang mit allen Sinnen zu genießen und sich dabei zu entspannen. Wenn dabei noch bei Kraftplätzen inne gehalten wird, danken dafür Körper, Geist und Seele.

Die erste medizinische Feldstudie in Europa, durchgeführt von Martin Spinka (Wahlarzt für Allgemeinmedizin und medizinischer Studienleiter, Spezialgebiet Naturheilkunde, Experte für TEM und HRV) beweist, dass der Aufenthalt im Wald positive Auswirkungen hat. Die BezirksRundschau hat bereits mehrmals ausführlich über das einzigartige Projekt berichtet. "Seitens des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft ist das Projekt als touristischer Leuchtturm gefördert", freut sich Christian Naderer, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mühlviertler Kernland. Die Leader Region Kernland unterstützt die Ausbildung der Vermittler, die Basis für die Zertifizierun der Waldluftbade-Gemeinden wird vom Tourismusland OÖ. finanziell gefördert. .
Studien belegen, dass die Kommunikationsstoffe der Waldpflanzen (Terpene) fördernd auf die Gesundheit wirken. Antikrebszellen vermehren sich durch sie im Wald. Während eines Waldbesuches laufen im Körper ganz von selbst heilsame, wohltuende, gesund machende Prozesse ab.
„Mit der 'Mühlviertler Waldluftbadestudie' möchte ich zeigen, dass all diese positiven Dinge, die sich während eines Waldaufenthaltes zeigen, deshalb passieren, weil unser vegetatives Nervensystem bei jedem Waldbesuch sozusagen auf Kur geschickt und heil wird“, so der medizinische Studienleiter Martin Spinka.
Der Wald als heilsame Atmosphäre kommt da den Bedürfnissen der Menschen voll entgegen. An 20 Probanden, die sich ein dreiviertel Jahr lang intensiv diesem gesunden Klima aussetzten, zeigte der Arzt auf, dass das vegetative Nervensystem harmonisiert werden kann. Menschen die sich regelmäßig im Wald aufhalten fühlen sich weniger erschöpft. Bei einer durchschnittlichen, wöchentlichen Aufenthaltsdauer im Wald von etwas mehr als vier Stunden ergaben sich messbare Veränderungen im vegetativen Nervensystem."
Günter Kantilli und Wolfgang Strasser haben die energetischen Einflüsse von Kraft- udn Energieplätzen in Gemeinden des Mühlviertler Kernlandes untersucht. "Es ist das Land der Kraftplätze und hat unter anderm die größte Dichte an Schalensteinen in Europa! Ihre Nutzung bleibt uns in Sagen in Erinnerung, heute dürfen wir sie wiederentdecken und in neuer zeitgemäßer Form nutzen. Übungen auf Kraftplätzen bringen uns noch direkter in Kontakmit den Lebens- und Heilkräften des Waldes. Sie bieten Entspannung, verfeinern unsere Wahrnehmung, unterstützen seelische Prozesse und stärken die Selbstheilungskräfte!" Kurz gesagt: Wald ist Therapie!

Waldluftbaden wird im Kernland auch als touristisches Produkt genutzt. Karl Steinbeiß, Geschäftsführer Tourismusverband Mühlviertler Kernland: "Der Bevölkerung ist oft nicht bewusst, dass die eigene Heimat etwas Besonderes ist und für Touristen auch als Gesundheitsregion sehr attraktiv sein kann." Für die Umsetzung braucht es qualifizierte Personen in der Region. Dies wird durch eine gezielte Schulung der Gastgeber, touristischen Anbieter und Naturvermittler erreicht. Man kann sich entweder als Waldluftbadebotschafter oder noch intensier als Waldluftbademeister ausbilden lassen, der die Gäste dann auch beleitet.
Ab sofort kann gebucht werden, im September startet dann das "Waldluftbaden". Zur Auswahlt stehen drei- und fünftägige Packages. Dabei, so sind sich Martin Spinka und Karl Steinbeiß einig, die längere Variante sinnvoll ist: "Es braucht schon einige Zeit, bis die positive Wirkung greift". Und möglicherweise gibt es schon bald eine "Waldluftbade-Kur". Spinka: "Nach 21 Tagen erneuern sich 80 Prozent der Zellen." Mit der Wirkung des Waldes eine hervorragende Prävention!

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