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18.395 Radarstrafen in einem einzigen Jahr

Die Leonfeldner Straße ist einer von fünf Radarstandorten im Gemeindegebiet von Freistadt.
  • Die Leonfeldner Straße ist einer von fünf Radarstandorten im Gemeindegebiet von Freistadt.
  • Foto: BRS/Roland Wolf
  • hochgeladen von Roland Wolf

FREISTADT. Seit 1. Oktober 2018 sind im Gemeindegebiet von Freistadt fünf Radarkästen (Eglsee, Leonfeldener Straße, Sonnbergstraße, Bahnhofstraße und Jaunitzsiedlung) in Betrieb. Da es lediglich eine Kamera gibt, ist jeweils nur ein Standort scharf gestellt. Aber diese eine Kamera ist quasi in Dauerbetrieb. "Von Oktober 2018 bis einschließlich September 2019 wurden insgesamt 18.395 Radaranzeigen erstattet", teilt Bernhard Klein, Leiter der Verkehrsabteilung der Bezirkshauptmannschaft Freistadt, mit.

Jaunitzsiedlung ist der Top-Standort

Die meisten Anzeigen stammen aus dem Gerät in der Jaunitzsiedlung: Zu Jahresbeginn 2019 wurden an der B 125 durchschnittlich 180 Anzeigen pro Tag verzeichnet, im Sommer sank die Zahl auf 138. In Eglsee (B 38) fahren pro Tag lediglich elf bis 19 Lenker ins Radar. Auf den Gemeindestraßen (Leonfeldner Straße, Sonnbergstraße, Bahnhofstraße) sind es aktuell neun bis 25 Lenker, die täglich geblitzt werden. "Im Herbst 2018 und zu Jahresbeginn 2019 waren es dort noch bis zu 54", stellt Klein fest.

Dass bei allen Standorten die Anzeigen im Laufe des heurigen Jahres deutlich weniger wurden, spricht laut Klein "für die Präventivwirkung der Radaranlagen". Die Verkehrssicherheit werde dadurch sicherlich verbessert. Die Einnahmen aus den Strafverfahren bekommen die jeweiligen Straßenerhalter, also Land Oberösterreich und Stadtgemeinde Freistadt.

Lukratives Geschäft

Für die Stadtgemeinde Freistadt sind die Radaranlagen ein lukratives Geschäft. Innerhalb des ersten Jahres wurden rund 150.000 Euro eingenommen. "Die Anrainer berichten uns, dass die Sicherheit deutlich gestiegen ist und sie weniger gefährliche Situationen im Straßenverkehr erleben und beobachten", sagt Bürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer. Die Entscheidung des Gemeinderates, die Radargeräte zum Preis von 116.000 Euro anzukaufen, sei also völlig richtig gewesen. Und wohin fließt das Geld? "In wichtige Investitionen wie den Bau des Kindergartens, den Straßenbau oder den Ausbau der Trinkwasserversorgung", sagt die Bürgermeisterin. "Das Geld kommt also allen Freistädter Bürgerinnen und Bürgern zugute."

(Anmerkung: Dieser Beitrag wurde am 28. November um 10 Uhr aktualisiert.)

Autor:

Roland Wolf aus Freistadt

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