CORONA
Aktuelles aus dem Klinikum Freistadt

Grenzgängerin: Chirurgie-Assistenzärztin Lucie Bencova.
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  • Grenzgängerin: Chirurgie-Assistenzärztin Lucie Bencova.
  • Foto: OÖG
  • hochgeladen von Roland Wolf

FREISTADT. Im Klinikum Freistadt herrscht derzeit eine besondere Situation, aber keine problematische und der Dienstbetrieb kann gut aufrechterhalten werden. Durch hausinterne Abstimmung und die Reduktion von nicht akut erforderlichen Leistungen wird für zu erwartende Patienten eine ausreichende Bettenkapazität geschaffen. Das betrifft auch die Intensivbetten. Akute und nicht aufschiebbare Operationen oder Behandlungen werden aber ohne Einschränkung durchgeführt.

"Taskforce" stimmt sich täglich ab

Die Klinikleitung stimmt sich täglich in der sogenannten „Taskforce“ ab. Dabei sind alle oberösterreichischen Spitäler in einer Videokonferenz zusammengeschaltet. Es gibt klare Anordnungen, wie mit „Verdachtsfällen“ oder Covid-19-Erkrankten umzugehen ist. Im Klinikum Freistadt werden die Räumlichkeiten der Psychiatrischen Tagesklinik für den Ablauf des Triage-Systems genützt. Alle Patienten, die nicht mit der Rettung ins Klinikum kommen, durchlaufen dieses. Das aufgebaute Zelt dient lediglich als Wartebereich. Bei Verdacht gibt es schon an dieser Stelle eine Mundmaske, die der Betroffene selbst anlegt. Händedesinfektion ist natürlich Pflicht. Im Untersuchungszimmer entscheidet der Arzt oder die Ärztin über eine mögliche stationäre Aufnahme oder Entlassung. Ambulanten Patienten, bei denen eine Terminverschiebung nicht möglich ist, müssen die Schleuse passieren und werden von dort weitergeleitet.

Kostenloses Fernsehen und WLAN

Aufgrund der besonderen Situation und dem Besuchsverbot stehen das A1-Patienten-TV und die Telefonie direkt am Krankenbett für alle Patienten derzeit kostenlos zur Verfügung. Eine weitere Erleichterung während der Corona-Krise: Alle stationären Patienten erhalten einen kostenlosen WLAN-Zugang. Dies soll während des nötigen Besuchsverbots den Kontakt zu den Angehörigen erleichtern.

Symptomfreie Väter dürfen zur Geburt

"Es ist uns bewusst, dass die Situation derzeit sowohl für die Patienten als auch für die Angehörigen schwierig ist", sagt Pressesprecherin Gerda Atteneder. "Das Verständnis für die getroffenen Maßnahmen ist jedoch sehr groß." Da das Klinikum nicht mehr frei zugänglich ist, wird auch sichergestellt, dass niemand das Haus unbefugt betritt. Weiterhin gilt derzeit die Regelung, dass Väter bei der Geburt im Kreißzimmer dabei sein dürfen, wenn sie symptomfrei sind. Danach können sie jedoch nicht im Klinikum bleiben und das Besuchsverbot gilt auch für sie. Derzeit gibt es lediglich eine Ausnahme – und zwar bei sterbenden Patienten. Unter Wahrung der besonderen hygienischen Maßnahmen wird einer Person der Besuch ermöglicht.

Erleichtert über Grenzregelung

Mit großer Erleichterung wurde am Klinikum Freistadt vernommen, dass grenznahe Gesundheitsmitarbeiter weiterhin pendeln dürfen. „Wir können auf diese Mitarbeiter nicht verzichten", heißt es vonseiten der Klinikleitung. "Wir schätzen sehr, mit welcher Loyalität sie zu unserem Haus stehen. Doch es war schon eine sehr belastende Situation für die Betroffenen, dass sie sich zwischen Familie und Dienst hätten entscheiden hätten müssen.“ Aktuell sind am Klinikum Freistadt elf tschechische Pendler beschäftigt: fünf Diplompflegekräfte, vier Ärzte, eine Hebamme und eine Reinigungskraft.

Klinikum Freistadt

Grenzgängerin: Chirurgie-Assistenzärztin Lucie Bencova.
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